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Jan Philipps, Freelancer für SEO, SEA, Google Ads & Webdesign

Google Ads

Was kostet Google Ads? Budget und Klickpreise für Handwerker durchgerechnet

Wie Google abrechnet und wie viel Budget ein kleiner Betrieb braucht.

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Die wichtigste Nachricht vorweg: Was Google Ads kostet, legst du selbst fest. Es gibt keine Grundgebühr, und bei normalen Suchanzeigen zahlst du nur, wenn jemand auf deine Anzeige klickt. Ein Mindestbudget nennt Google in seiner Hilfe nicht.

Du gibst ein durchschnittliches Tagesbudget ein. Google darf an einzelnen Tagen bis zum Doppelten ausgeben, berechnet dir im Monat aber höchstens das 30,4-Fache. Bei 10 Euro am Tag sind das höchstens 304 Euro. Willst du 450 Euro im Monat ausgeben, teilst du durch 30,4 und landest bei rund 15 Euro pro Tag.

Der Preis für einen Klick entsteht in einer Auktion. Google schaut dabei nicht nur auf das Gebot, sondern auch auf die Qualität von Anzeige und Zielseite, und oft zahlst du weniger als dein Höchstgebot. Für typische Handwerker-Suchen zeigt das Werkzeug SE Ranking im Schnitt Klickpreise von etwa 60 Cent bis 2,50 Euro. In einem Handwerkerkonto, das ich betreut habe, lag der Klickpreis aber anfangs bei 4,10 Euro. Durchschnitte sind also nur ein Anhaltspunkt.

Was dabei wichtig ist, ist Folgendes: Entscheidend ist nicht der Klick, sondern was eine Anfrage kostet. Im Rechenbeispiel einer Tischlerei bringen 450 Euro bei 1,50 Euro pro Klick rund 300 Klicks. Fragen 3 von 100 Besuchern an, sind das etwa 9 Anfragen, also rund 50 Euro pro Anfrage. Verdoppelt eine bessere Zielseite die Anfragequote, halbieren sich diese Kosten.

Google rät selbst, klein anzufangen und oft nachzusehen. Ich würde das Budget bündeln, eng auf die eigene Region werben, mit genauen Suchbegriffen starten und erst aufstocken, wenn klar ist, was eine Anfrage kostet. Dafür braucht es sauberes Tracking, das nur echte Anfragen zählt.

Plane neben den Klicks auch die Zielseite, die Einrichtung des Trackings und die laufende Betreuung ein. Dort liegt oft der größere Hebel.

Inhaltsverzeichnis

Ein Tischler will mit Google Ads mehr Aufträge für Einbauschränke gewinnen und fragt als Erstes: Was kostet mich das im Monat? Die ehrliche Antwort ist: so viel, wie du festlegst. Google verlangt keine Grundgebühr, du zahlst bei normalen Suchanzeigen nur, wenn jemand auf deine Anzeige klickt, und das Budget bestimmst du selbst. Spannend ist deshalb eine andere Frage: Wie viel Budget brauchst du, damit genug Anfragen dabei herauskommen? Ich rechne das für Handwerker und Dienstleister einmal Schritt für Schritt durch, mit Googles eigenen Regeln und echten Klickpreisen.

Monitor auf einer Werkbank in einer hellen Tischlerei mit dem Wort Kosten und einem Balkendiagramm, daneben Glaskacheln mit Google-Ads-Logo, Euro-Zeichen und Kalender

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Suchanzeigen zahlst du pro Klick. Ein Mindestbudget nennt Google in der Hilfe nicht.
  • Du legst ein durchschnittliches Tagesbudget fest. Google berechnet dir im Monat höchstens das 30,4-Fache davon.
  • An einzelnen Tagen kann Google bis zum Doppelten des Tagesbudgets ausgeben, gleicht das aber über den Monat aus.
  • Klickpreise für Handwerker-Suchen liegen laut SE Ranking im Schnitt oft zwischen etwa 0,60 und 2,50 Euro, in echten Konten auch deutlich höher.
  • Entscheidend ist nicht der Klickpreis, sondern was eine Anfrage kostet. Dafür brauchst du sauberes Tracking.
  • Zu den Klickkosten kommen Website, Tracking und Betreuung. Die sind oft der größere Hebel.

Die wichtigsten Begriffe, einfach erklärt

  • Klickpreis (CPC, Cost per Click): was du zahlst, wenn jemand auf deine Anzeige klickt. Beispiel: 1,50 Euro pro Klick und 100 Klicks ergeben 150 Euro.
  • Tagesbudget: der Betrag, den eine Kampagne im Durchschnitt pro Tag ausgeben darf, zum Beispiel 15 Euro.
  • Gebot: der Höchstbetrag, den du für einen Klick zahlen würdest. Oft setzt Google das Gebot automatisch, du gibst nur ein Ziel vor.
  • Conversion: eine Aktion, die für dich zählt, etwa eine Anfrage über das Formular oder ein Anruf. Was als Conversion zählt, legst du im Konto fest.
  • Kosten pro Anfrage: Gesamtkosten geteilt durch die Zahl der Anfragen. Bei 300 Euro Kosten und 6 Anfragen sind das 50 Euro je Anfrage.

Was kostet Google Ads? So rechnet Google ab

Google Ads hat keinen festen Preis wie ein Abo. Du legst für jede Kampagne ein durchschnittliches Tagesbudget fest, und Google hält sich über den Monat daran. Wie genau, steht in der Google-Ads-Hilfe Gebot und Budget festlegen:

Google Ads-Hilfe: der Absatz, dass Ausgaben nie das Doppelte des Tagesbudgets an einem Tag und nie mehr als das 30,4-Fache im Monat betragen, ist rot umrahmt
Die wichtigste Regel zum Budget: höchstens das 30,4-Fache des Tagesbudgets pro Monat.Screenshot: Google Ads-Hilfe

Was zeigt der Screenshot? Googles offizielle Hilfe zu Geboten und Budgets. Im roten Rahmen steht: Die Ausgaben überschreiten an einem Tag nie das Doppelte deines durchschnittlichen Tagesbudgets, und in einem Abrechnungszeitraum zahlst du nie mehr als dein Tagesbudget mal 30,4. Googles eigenes Beispiel: Bei 10 Euro Tagesbudget zahlst du höchstens 304 Euro. Darunter erklärt Google, dass Mehrkosten über diese Grenze hinaus nicht berechnet werden. Für dich heißt das: Dein Monatsbudget teilst du durch 30,4 und trägst das Ergebnis als Tagesbudget ein.

Die Kernaussage in einem Bild

Das Tagesbudget ist wie ein Tankbudget für einen Monat. An manchen Tagen tankst du mehr, an anderen weniger, aber am Monatsende hast du nicht mehr ausgegeben als vereinbart.

Warum gibt Google an manchen Tagen mehr aus? Weil nicht an jedem Tag gleich viele Menschen suchen. Google nutzt laut Hilfe die Tage mit vielen Suchen stärker und die ruhigen weniger. Für kleine Konten heißt das: Erschrick nicht, wenn an einem Montag doppelt so viel weg ist wie sonst. Wichtig ist der Monat.

Wie viel kostet ein Klick bei Google Ads?

Den Preis für einen Klick legt nicht Google fest, er entsteht in einer Auktion. Jedes Mal, wenn jemand sucht, vergleicht Google die Anzeigen, die infrage kommen. Wer oben steht, hängt nicht nur vom Gebot ab, sondern auch von der Qualität der Anzeige und der Zielseite. Google erklärt das auf der Seite Anzeigenrang:

Google Ads-Hilfe zum Anzeigenrang: der Punkt Gebot mit dem Satz, dass die tatsächlichen Kosten oft unter dem Höchstbetrag liegen, ist rot umrahmt
Das Gebot ist eine Obergrenze. Gezahlt wird oft weniger.Screenshot: Google Ads-Hilfe

Was zeigt der Screenshot? Googles Erklärung, wie die Reihenfolge der Anzeigen entsteht. Im roten Rahmen steht: Mit dem Gebot gibst du an, wie viel du maximal für einen Klick zahlen möchtest, die tatsächlichen Kosten liegen oft darunter. Direkt darunter nennt Google die Qualität der Anzeige und der Landingpage als zweiten Faktor. Für dich heißt das: Eine gute Zielseite kann dir denselben Platz für weniger Geld bringen. Wie das genau funktioniert, erkläre ich im Beitrag Qualitätsfaktor verbessern.

Klickpreise für Handwerker und Dienstleister

Wie teuer ein Klick ist, hängt stark von Branche, Ort und Wettbewerb ab. Um ein Gefühl für die Größenordnung zu bekommen, habe ich am 20. Oktober 2026 in SE Ranking, einem SEO- und Keyword-Werkzeug, die durchschnittlichen Klickpreise für typische Suchen in Deutschland abgefragt:

Durchschnittliche Klickpreise typischer Suchen

abgefragt am 20.10.2026 in SE Ranking, Datenbank Deutschland

SuchbegriffSuchen pro MonatØ Klickpreis
Küchenstudio12.1002,48 €
Sanitär in der Nähe3.6001,81 €
Heizungsbauer in der Nähe4.4001,64 €
Fensterbauer12.1001,59 €
Badsanierung6.6001,25 €
Elektriker in der Nähe10.8001,20 €
Dachdecker in der Nähe14.8000,87 €
Maler in der Nähe1.3000,82 €
Tischlerei in der Nähe6100,64 €

Durchschnittswerte für ganz Deutschland. In einzelnen Städten und zu bestimmten Zeiten kann ein Klick deutlich mehr oder weniger kosten.

Diese Zahlen sind ein Anfang, aber kein Versprechen. Sie sind Durchschnitte über viele Anzeigen und Orte. In einem Konto eines Handwerksbetriebs aus dem Rheinland, das ich betreut habe, lag der durchschnittliche Klickpreis bei 4,10 Euro, bei rund 900 Euro Budget im Monat. Nach dem Umbau von Anzeigengruppen und Zielseiten lag er nach vier Wochen bei 2,90 Euro. Die ganze Geschichte steht im Beitrag zum Qualitätsfaktor. Die Klickpreise für deine eigenen Suchbegriffe und deine Region zeigt dir der Keyword-Planer in Google Ads. Seine Prognosen beruhen laut Google auf den letzten sieben bis zehn Tagen.

Rechenbeispiel: So viel Budget braucht eine Tischlerei

Jetzt wird es konkret. Der erste Schritt ist immer derselbe: Du überlegst, was du im Monat ausgeben willst, und rechnest es in ein Tagesbudget um. Google zeigt das in der Hilfe Durchschnittliche Tagesbudgets selbst vor:

Google Ads-Hilfe, Kasten Durchschnittliches Tagesbudget selbst berechnen: das Beispiel 304 Euro geteilt durch 30,4 gleich 10 Euro pro Tag ist rot umrahmt
Monatsbudget geteilt durch 30,4 ergibt das Tagesbudget.Screenshot: Google Ads-Hilfe

Was zeigt der Screenshot? Einen Rechenkasten aus Googles Hilfe. Im roten Rahmen steht: Wer 304 Euro im Monat ausgeben möchte, teilt 304 durch 30,4 und kommt auf 10 Euro Tagesbudget. Die 30,4 sind die durchschnittliche Zahl der Tage pro Monat, also 365 geteilt durch 12. Für dich heißt das: Mit dieser einen Rechnung weißt du, was du ins Feld Tagesbudget einträgst.

Für das Beispiel rechne ich mit einfachen Zahlen, damit du das Prinzip siehst. Die Werte sind angenommen und gelten nicht für jeden Betrieb.

  1. 1

    Monatsbudget festlegen

    Die Tischlerei möchte im ersten Monat 450 Euro ausgeben. Geteilt durch 30,4 ergibt das rund 15 Euro Tagesbudget.

  2. 2

    Klicks schätzen

    Bei einem angenommenen Klickpreis von 1,50 Euro reichen 450 Euro für rund 300 Klicks im Monat.

  3. 3

    Anfragen schätzen

    Angenommen, 3 von 100 Besuchern fragen über das Formular oder per Anruf an. Dann sind das etwa 9 Anfragen.

  4. 4

    Kosten pro Anfrage

    450 Euro geteilt durch 9 Anfragen ergibt rund 50 Euro pro Anfrage.

  5. 5

    Mit dem Auftragswert vergleichen

    Bringt jede dritte Anfrage einen Auftrag über 3.000 Euro, kosten drei Aufträge zusammen 450 Euro Werbung. Ob sich das lohnt, entscheidet die Marge.

Wichtig daran: Die Stelle, die am meisten bewegt, ist die Anfragequote. Steigt sie durch eine bessere Zielseite von 3 auf 6 von 100, halbieren sich bei gleichem Budget die Kosten pro Anfrage. Deshalb schaue ich bei jedem neuen Konto zuerst auf die Seite, auf der die Anzeige landet, und erst dann auf die Gebote. Mehr dazu im Beitrag Landingpage verbessern.

Ohne Tracking ist jede Rechnung Raten

Die Kosten pro Anfrage kennst du nur, wenn das Konto echte Anfragen zählt: abgeschickte Formulare und Anrufe, nicht Seitenaufrufe oder Klicks auf irgendeinen Knopf. Ohne das kann weder Google sinnvoll optimieren noch du entscheiden, ob sich das Budget lohnt.

Wie viel Budget ist zu wenig?

Ein Mindestbudget nennt Google in der Hilfe nicht. Google rät dort ausdrücklich, klein anzufangen:

Google Ads-Hilfe: der Tipp, klein anzufangen und das Konto nach einem neuen Budget möglichst täglich zu prüfen, ist rot umrahmt
Googles eigener Rat zum Start: klein anfangen und oft nachsehen.Screenshot: Google Ads-Hilfe

Was zeigt der Screenshot? Einen Tipp aus derselben Google-Hilfe zu Budgets. Im roten Rahmen steht: Fang klein an und prüfe dein Konto nach einem neuen Budget am besten täglich, um die Leistung der Kampagnen zu beurteilen. Für dich heißt das: Ein kleines Budget ist erlaubt und sinnvoll, um zu lernen. Es muss aber groß genug sein, dass überhaupt etwas zu beurteilen ist.

Aus meiner Sicht ist die Untergrenze dort erreicht, wo im Monat kaum noch Klicks zusammenkommen. Wer 5 Euro am Tag bei 2 Euro Klickpreis ausgibt, bekommt rund 75 Klicks im Monat. Bei einer Anfragequote von 3 Prozent sind das zwei Anfragen, und ob es zwei oder null sind, ist dann eher Zufall als ein Ergebnis. Mein Rat für kleine Budgets:

Bündeln

Lieber eine Kampagne für die wichtigste Leistung als fünf Kampagnen mit je ein paar Euro. Sonst fehlen jeder Kampagne die Daten zum Lernen.

Eng auf die Region

Nur dort werben, wo du wirklich hinfährst. Jeder Klick von außerhalb ist verbranntes Geld.

Genaue Suchbegriffe

Mit genau passenden Keywords und Wortgruppen starten. Wie die Keyword-Optionen funktionieren, steht im Beitrag zu Keyword-Optionen.

Erst messen, dann erhöhen

Budget erst aufstocken, wenn klar ist, was eine Anfrage kostet und dass die Anfragen passen.

Mehr zu den Keyword-Optionen im Beitrag Keyword-Optionen in Google Ads. Kampagnentypen mit viel Automatik wie Performance Max brauchen aus meiner Sicht mehr Budget, ich empfehle sie erst ab etwa 1.500 Euro im Monat, wie im Beitrag zu Performance Max beschrieben. Und weitere Kanäle wie Microsoft Ads lohnen sich nach meiner Erfahrung erst ab rund 10.000 Euro Google-Ads-Budget im Monat, siehe Microsoft Ads für kleine Unternehmen.

Welche Kosten kommen neben den Klicks dazu?

Das Werbebudget ist nur ein Teil. Damit aus Klicks Anfragen werden, braucht es noch mehr. Diese Posten solltest du einplanen:

  • Zielseite oder Website: Eine Seite, die genau zur Suche passt, mit klarer Leistung, Region, Fotos und einem kurzen Formular. Ohne sie verpufft das Budget.
  • Tracking: Die Einrichtung von Conversion-Tracking und Einwilligung, damit gemessen wird, was zählt. Warum das ohne Consent Mode schwierig wird, steht im Beitrag Consent Mode v2.
  • Betreuung: Suchbegriffe prüfen, Ausschlüsse pflegen, Anzeigen testen und Budget anpassen. Das kannst du selbst machen oder abgeben. Was ich bei der Übernahme eines Kontos prüfe, steht in Google-Ads-Konto prüfen.
  • Zeit am Telefon: Mehr Anfragen heißen auch mehr Gespräche. Wer Anrufe nicht annehmen kann, verliert die teuer bezahlten Kontakte wieder.
Google Ads-Hilfe zur Conversion-Analyse: der Absatz, dass du selbst festlegst, was für dich wertvoll ist, etwa ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Anruf, ist rot umrahmt
Ohne festgelegte Conversions kann Google nicht auf Anfragen hin optimieren.Screenshot: Google Ads-Hilfe

Was zeigt der Screenshot? Den Einstieg in Googles Hilfe zur Conversion-Analyse. Im roten Rahmen steht: Du legst fest, was für dich wertvoll ist, zum Beispiel ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Anruf, und Google Ads hilft dir dann, die Kampagnen danach zu optimieren. Für dich heißt das: Die Einrichtung des Trackings ist kein Extra, sondern die Grundlage dafür, dass dein Budget auf Anfragen hinarbeitet und nicht nur auf Klicks.

Häufige Fragen zu den Kosten von Google Ads

Was kostet Google Ads im Monat?

So viel, wie du festlegst. Google berechnet dir im Monat höchstens dein durchschnittliches Tagesbudget mal 30,4. Bei 10 Euro Tagesbudget sind das laut Google-Hilfe höchstens 304 Euro.

Gibt es bei Google Ads ein Mindestbudget?

In der Google-Ads-Hilfe zu Geboten und Budgets nennt Google kein Mindestbudget. Google empfiehlt, klein anzufangen und das Konto regelmäßig zu prüfen. Aus meiner Sicht sollte das Budget aber für genug Klicks reichen, um überhaupt etwas zu lernen.

Zahle ich bei Google Ads auch, wenn niemand klickt?

Bei Suchanzeigen mit Geboten pro Klick zahlst du für Klicks, nicht für das bloße Anzeigen. Andere Gebotsstrategien und Kampagnentypen können anders abrechnen. Das siehst du in den Einstellungen der Kampagne.

Warum hat Google an einem Tag mehr als mein Tagesbudget ausgegeben?

Das ist erlaubt. Laut Google kann eine Kampagne an einem Tag bis zum Doppelten des Tagesbudgets ausgeben. Über den Monat zahlst du trotzdem nie mehr als das 30,4-Fache.

Wie kann ich die Klickpreise senken?

Vor allem mit passenden Anzeigen und einer guten Zielseite. Google berücksichtigt beim Anzeigenrang neben dem Gebot auch die Qualität von Anzeige und Landingpage. Wie das geht, beschreibe ich im Beitrag Klickpreise senken.

Lohnt sich Google Ads für kleine Betriebe?

Das hängt vom Auftragswert ab. Bringt ein Auftrag mehrere tausend Euro, darf eine Anfrage auch einmal 50 oder 80 Euro kosten. Bei kleinen Aufträgen mit wenig Marge wird es eng. Rechne es mit dem Beispiel oben einmal für deinen Betrieb durch.

Fazit

Was Google Ads kostet, bestimmst du selbst: Tagesbudget mal 30,4 ist die Obergrenze im Monat, ein Mindestbudget nennt Google nicht. Klickpreise für Handwerker-Suchen liegen im Schnitt oft bei ein bis zwei Euro, in echten Konten mit viel Wettbewerb auch darüber. Entscheidend ist aber nicht der Klick, sondern was eine echte Anfrage kostet. Wer klein startet, sauber misst und die Zielseite ernst nimmt, weiß nach wenigen Wochen, ob sich das Budget lohnt. Wenn du das für deinen Betrieb durchrechnen willst, findest du mich unter Google Ads Freelancer.

Quellen

Jan Philipps

Über den Autor

Jan Philipps

Ich betreue seit über zehn Jahren Google-Ads-Konten und bin offizieller Google Partner. Klickpreise senken, ohne Anfragen zu verlieren, gehört dabei zu meiner täglichen Arbeit. Wenn du dabei Hilfe brauchst, melde dich gerne.

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