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Jan Philipps – Freelancer für SEO, SEA, Google Ads & Webdesign

Glossar · SEA

Landingpage – einfach erklärt

Die Zielseite nach dem Anzeigen-Klick — auf eine Handlung ausgelegt.

Was bedeutet Landingpage?

Eine Landingpage ist die Seite, auf der Besucher nach dem Klick auf eine Anzeige landen. Sie ist gezielt auf eine einzige Handlung ausgerichtet — meist die Anfrage.

Eine gute Landingpage entscheidet über den Kampagnenerfolg: Selbst günstige Klicks bringen nichts, wenn die Seite die Besucher nicht überzeugt. Sie hebt die Conversion-Rate und senkt damit den CPL.

Praxisbeispiel

Schwache vs. starke Landingpage

Schwach
  • Volle Navigation lenkt ab
  • Unklar, worum es geht
  • Kein klarer nächster Schritt
Stark
  • Ein Ziel, keine Ablenkung
  • Nutzen sofort auf den Punkt
  • Ein eindeutiger Call-to-Action

Eine Landingpage hat genau eine Aufgabe — jeder Link, der wegführt, kostet Conversions.

Eine wirksame Landingpage folgt einer klaren Dramaturgie: ein Versprechen, das exakt zur Anzeige passt, sichtbare Belege wie Referenzen oder Bewertungen, ein eindeutiger Call-to-Action und so wenig Ablenkung wie möglich. Oft steigert das Entfernen der Hauptnavigation die Conversion-Rate, weil Besucher nicht abspringen. Genauso zählen Ladezeit und mobile Darstellung — die meisten Klicks kommen vom Smartphone, und jede Sekunde Verzögerung kostet Anfragen.

Abzugrenzen ist die Landingpage von der Startseite: Diese erfüllt viele Zwecke, jene genau einen. Ein typischer Fehler ist, Anzeigen auf die Homepage zu leiten und sich über schwache Ergebnisse zu wundern. Welche Variante besser abschneidet, lässt sich nicht raten, sondern über A/B-Tests von Überschrift, Beleg und Button messen. So senken kontinuierliche Verbesserungen den CPL, ohne dass Sie mehr Werbebudget einsetzen müssen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Anbieter schaltet Anzeigen für eine bestimmte Leistung, leitet die Klicks aber auf seine allgemeine Startseite. Dort finden Besucher zwar viele Informationen, aber keinen klaren nächsten Schritt, und nur 1 Prozent stellt eine Anfrage. Er baut eine eigene Landingpage, deren Überschrift die Anzeigenbotschaft exakt aufgreift, entfernt die Navigation, ergänzt drei Bewertungen und setzt einen einzigen deutlichen Button. Die Conversion-Rate steigt auf 3 Prozent, wodurch dasselbe Werbebudget dreimal so viele Anfragen erzeugt und der Preis pro Anfrage entsprechend sinkt.

Ein verbreitetes Missverständnis ist, mehr Inhalt auf einer Landingpage überzeuge automatisch besser. Häufig bewirkt das Gegenteil: Zu viele Argumente, Links und Ablenkungen führen weg vom eigentlichen Ziel, einer klaren Handlung. Wirksamer ist meist, Reibung zu entfernen, als weitere Elemente hinzuzufügen. Zu unterscheiden ist die Landingpage außerdem von einer reinen Produktseite im Onlineshop, die zum Stöbern und Vergleichen einlädt, während die Landingpage konsequent auf eine einzige Conversion zugeschnitten ist. Ein praktischer Tipp ist, sich bei jedem Element zu fragen, ob es die gewünschte Handlung unterstützt oder nur davon ablenkt.

Wissenswertes rund um Landingpage

Landingpage vs. Startseite

Eine Startseite muss viele Zielgruppen und Wege bedienen, eine Landingpage genau einen. Deshalb konvertiert eine fokussierte Landingpage bezahlten Traffic meist deutlich besser als die allgemeine Startseite.

Ablenkungen bewusst entfernen

Oft wird die Navigation auf reinen Kampagnen-Landingpages reduziert oder ganz weggelassen. Jeder zusätzliche Link ist eine Chance, die Seite zu verlassen, ohne die gewünschte Handlung auszuführen.

Message Match zur Anzeige

Versprechen und Wortwahl der Anzeige sollten sich auf der Landingpage wiederfinden. Passt die Zielseite nicht zur Erwartung aus der Anzeige, springen Besucher ab — und der Qualitätsfaktor bei Google Ads leidet.

Ladezeit ist Conversion

Gerade mobil kostet jede zusätzliche Ladesekunde Besucher. Da bezahlter Traffic Geld pro Klick kostet, wirkt eine schnelle, stabile Landingpage direkt auf CPL und Kampagnenergebnis.

Über Tests statt Meinung

Überschrift, Call-to-Action, Formularlänge und Vertrauenselemente sind die klassischen Testfelder. Welche Variante wirklich besser konvertiert, zeigt ein A/B-Test verlässlicher als jede Design-Diskussion.

Häufige Fragen zu Landingpage

Warum nicht einfach auf die Startseite verlinken?
Die Startseite muss vieles gleichzeitig leisten und lenkt ab. Eine Landingpage ist auf eine einzige Handlung zugeschnitten, holt die Anzeigenbotschaft exakt ab und überzeugt fokussierter — das hebt die Conversion-Rate und senkt den Preis pro Anfrage spürbar.
Was gehört auf eine gute Landingpage?
Eine klare Überschrift passend zur Anzeige, ein konkreter Nutzen, Vertrauensbelege wie Bewertungen oder Referenzen und ein eindeutiger Call-to-Action. Ablenkung wird reduziert, die Seite lädt schnell und funktioniert tadellos auf dem Smartphone.
Wie verbessere ich die Conversion-Rate einer Landingpage?
Durch systematisches Testen statt Bauchgefühl. Ich variiere Überschrift, Belege und Button und messe per A/B-Test, welche Version mehr Anfragen bringt. Schon kleine Änderungen an Klarheit und Ladezeit wirken oft deutlich auf das Ergebnis.
Brauche ich für jede Kampagne eine eigene Landingpage?
Idealerweise ja, denn je genauer die Seite zur jeweiligen Anzeige und Zielgruppe passt, desto besser konvertiert sie. Für unterschiedliche Leistungen oder Angebote lohnen sich getrennte Seiten, weil Botschaft und Beleg dann exakt zur Erwartung des Besuchers passen. Bei sehr ähnlichen Kampagnen kann eine gemeinsame Seite ausreichen. Wichtiger als die Zahl der Seiten ist, dass Anzeige und Landingpage inhaltlich nahtlos ineinandergreifen.
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