Zusammenfassung lesen
Viele fragen mich, welches Anzeigenformat bei Facebook und Instagram am besten läuft. Ich habe mir angesehen, was Meta selbst dazu veröffentlicht, und das Ergebnis ist ziemlich klar. Für Reels und Stories empfiehlt Meta Video im Hochformat neun zu sechzehn mit Ton, für den Feed das Format vier zu fünf. Wichtig ist die sogenannte Safe Zone: Oben etwa vierzehn Prozent, unten fünfunddreißig Prozent und an den Seiten sechs Prozent bleiben frei von Text und Logo, weil dort Profilbild und Button liegen. Die stärkste Zahl stammt aus fünfzehn Split-Tests von Meta. Reels-Kampagnen mit Video, Ton und eingehaltener Safe Zone hatten dort rund ein Drittel geringere Kosten pro Ergebnis als mit einem Standbild. Ein Mix aus Bild, Video und Hochformat-Video ging in Metas Modellrechnung mit gut neun Prozent niedrigeren Kosten pro Handlung einher. Was dabei wichtig ist, ist Folgendes: Meta misst sich hier selbst, und die Tests kamen vor allem aus dem Handel. Die Zahlen zeigen also eine Richtung, aber sie sind kein Versprechen für dein Konto. Dazu kommt die Drei-Sekunden-Regel. Die Kernbotschaft oder die Marke gehört an den Anfang des Videos, nicht ans Ende. Für Dienstleister zählt vor allem, wohin der Klick führt. Lead Ads mit Instant-Formular sind schnell ausgefüllt. Der Formulartyp Höhere Absicht zeigt vor dem Absenden noch einmal alle Angaben und passt gut, wenn du jede Anfrage zurückrufst. Alternativ öffnet die Anzeige direkt einen Chat in WhatsApp, im Messenger oder in Instagram. Meine Empfehlung: Lade für jede Anzeige ein Motiv im Format vier zu fünf und eines in neun zu sechzehn hoch, starte mit mehreren echten Varianten und lass die Zahlen entscheiden. Echte Aufnahmen aus deinem Betrieb wirken dabei fast immer besser als Stockmaterial. Im Beitrag findest du außerdem eine Tabelle mit allen Größen aus dem Meta-Anzeigenleitfaden und eine Checkliste für den Start.
Inhaltsverzeichnis
- Meta Ads Formate im Überblick
- Größen und Spezifikationen: die Vergleichstabelle
- Was laut Meta am besten funktioniert: Video im Hochformat mit Ton
- Ton an und die ersten drei Sekunden
- Kreative Vielfalt: warum ein einziges Motiv nicht reicht
- Karussell, Collection und Story: wann sie passen
- Leads für Dienstleister: Instant-Formular oder Chat
- Welches Format für welches Ziel?
- Checkliste vor dem Start
- Häufige Fragen zu Meta Ads Formaten
- Fazit
- Quellen
Reel, Story, Karussell oder doch das klassische Bild im Feed? Wer bei Meta Werbung schaltet, wählt zuerst ein Format und merkt oft erst später, dass genau diese Wahl über die Kosten pro Anfrage mitentscheidet. Ich habe zusammengetragen, was Meta selbst zu seinen Anzeigenformaten veröffentlicht: Spezifikationen, Empfehlungen zur Gestaltung und die Zahlen aus Metas eigenen Tests, jeweils mit Quelle und Einordnung. Dazu kommt, welches Format ich für welches Ziel nehmen würde. Wer die Kampagnen lieber nicht selbst aufsetzen will, findet meine Unterstützung als Freelancer für Social Media Ads.

Das Wichtigste in Kürze
- Meta empfiehlt für Reels und Stories Video im Hochformat 9:16 mit Ton, im Feed 4:5. Wichtige Inhalte gehören in die Safe Zone.
- In 15 Split-Tests von Meta lagen Reels-Kampagnen mit 9:16-Video, Ton und eingehaltener Safe Zone bei 34,5 % geringeren Kosten pro Ergebnis als mit Standbild (laut Meta).
- Ein Mix aus Bild, Video und 9:16-Video mit Ton ging laut Metas Modellrechnung mit 9,1 % niedrigeren Kosten pro Handlung einher.
- Für Dienstleister zählen Lead Ads mit Instant-Formular und Anzeigen, die einen Chat in WhatsApp, Messenger oder Instagram öffnen.
- Fast alle Zahlen stammen von Meta selbst. Sie zeigen eine Richtung, garantieren aber nichts für das eigene Konto.
Meta Ads Formate im Überblick
Meta unterscheidet zwei Dinge, die oft durcheinandergehen: das Format (wie die Anzeige aussieht) und den Ort der Conversion (was nach dem Klick passiert). Die Formate für Facebook und Instagram sind:
- Einzelbild: ein Foto oder eine Grafik, im Feed am besten im Hochformat 4:5.
- Video und Reels: Bewegtbild, im Feed 4:5, in Reels und Stories bildschirmfüllend im Format 9:16.
- Story: Bild oder Video im Vollbild zwischen den Stories, ebenfalls 9:16.
- Karussell: bis zu zehn Bilder oder Videos zum Wischen, laut Meta jedes mit seinem eigenen Link.
- Collection: ein Titelbild oder -video plus drei Produktbilder, der Klick öffnet eine Vollbild-Seite innerhalb der App (Instant Experience).
Lead-Formulare und Click-to-WhatsApp sind dagegen keine eigenen Bildformate. Sie legen fest, wohin der Klick führt: in ein Formular, das sich direkt in Facebook oder Instagram öffnet, oder in einen Chat. Gestaltet wird die Anzeige dafür wieder mit Bild, Video oder Karussell.

Größen und Spezifikationen: die Vergleichstabelle
Die Werte stammen aus dem offiziellen Meta-Anzeigenleitfaden. Sie gelten für die jeweils genannte Platzierung mit dem Ziel „Bekanntheit“. Bei anderen Zielen oder Platzierungen weichen einzelne Angaben ab, deshalb lohnt vor dem Hochladen ein Blick auf die eigene Kombination.
Meta Ads Formate: Größen und Vorgaben
Quelle: Meta-Anzeigenleitfaden, geprüft am 11.10.2026
| Format | Seitenverhältnis | Auflösung | Dateien und Länge | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Einzelbild im Facebook Feed | 4:5 | 1.440 × 1.800 px | JPG oder PNG, bis 30 MB | Textempfehlung: Primärtext 50–150 Zeichen, Überschrift 27 Zeichen |
| Video im Facebook Feed | 4:5 | 1.440 × 1.800 px | MP4, MOV oder GIF, bis 4 GB, 1 Sekunde bis 241 Minuten | Untertitel und Ton optional, aber empfohlen |
| Instagram Reels | 9:16 | 1.440 × 2.560 px | MP4 oder MOV, bis 4 GB, bis 15 Minuten | oben 14 %, unten 35 %, seitlich je 6 % frei von Text und Logos |
| Instagram Story (Bild) | 9:16 | 1.440 × 2.560 px | JPG oder PNG, bis 30 MB | wird 5 bis 16 Sekunden gezeigt, gleiche Ränder wie bei Reels |
| Karussell im Facebook Feed | 1:1 | mind. 1.080 × 1.080 px | 2 bis 10 Karten, Bild bis 30 MB, Video bis 4 GB | jede Karte mit eigenem Link |
| Collection im Facebook Feed | Titelmedium 1,91:1 bis 1:1 | mind. 1.080 × 1.080 px | Titelbild oder -video plus drei Produktbilder | Instant Experience ist Pflicht |
Werte für das Ziel „Bekanntheit“ in der genannten Platzierung. Meta passt den Leitfaden regelmäßig an, maßgeblich ist die aktuelle Fassung.
Wie das konkret aussehen kann, zeige ich an einer erfundenen Tischlerei. Die Feed-Anzeige im Format 4:5 zeigt das fertige Möbel groß, im Bild steht nur ein kurzer Satz, und der Button sagt, was nach dem Klick passiert. Wenig Text im Bild empfiehlt auch Meta (mehr dazu weiter unten), der Rest ist meine Einschätzung aus der Praxis.

Was laut Meta am besten funktioniert: Video im Hochformat mit Ton
Die deutlichste Zahl, die Meta zu Formaten veröffentlicht, steht auf der Seite zu Reels Ads: Kampagnen mit Video und Ton, bei denen alle wichtigen Elemente in der Safe Zone liegen, hatten 34,5 % geringere Kosten pro Ergebnis als Kampagnen mit Standbild. Grundlage ist laut Fußnote eine Metaanalyse von 15 Split-Tests mit Kampagnen nur in Reels. Je ein Kampagnenteil lief mit Standbild, der andere mit 9:16-Video mit Ton. Die Werbetreibenden kamen aus E-Commerce, Einzelhandel und Konsumgütern, kleine und mittlere Unternehmen waren dabei.
Auf derselben Seite nennt Meta eine doppelt so hohe Auslieferung in den Reels-Platzierungen für Kampagnen mit 9:16-Video, Ton und Botschaft in der Safe Zone. Das beruht auf einer Auswertung von 4 Millionen Kampagnen zwischen März und Mai 2024. Im Meta-Entwicklerblog vom 7. November 2024 steht außerdem eine Metaanalyse aus 63 Brand-Lift-Studien (Januar 2023 bis Februar 2024): Kampagnen, die mindestens 20 % ihres Budgets in Reels steckten, erzielten 14 % mehr Brand Lift im Durchschnitt und 24 % im Median als Kampagnen ohne Reels.

Wie ich diese Zahlen einordne
Meta misst hier sich selbst. Die 15 Tests stammen aus Handel und Konsumgütern, nicht von Handwerkern oder Beratern. Die Zahlen zeigen, in welche Richtung es geht, sind aber kein Versprechen für dein Konto. Unabhängige Studien mit offengelegter Methode habe ich zu diesem Vergleich nicht gefunden.
Ton an und die ersten drei Sekunden
Für Reels schreibt Meta im Anzeigenleitfaden, Ton sei optional, aber dringend empfohlen. Statt lizenzierter Musik empfiehlt Meta lizenzfreie Titel aus der Meta Sound Collection. Im Entwicklerblog heißt es, mehr als 75 % der Reels-Aufrufe auf Instagram liefen mit Ton. Eine Quelle für diese Zahl nennt Meta dort allerdings nicht.
Die zweite Regel betrifft den Einstieg. Auf der Seite zu voroptimierten Kampagnen nennt Meta die „Drei-Sekunden-Regel“: Schon die ersten drei Sekunden eines Videos sollen Interesse wecken und die Kernbotschaft oder das Branding enthalten. Die Fußnote verweist auf eine Meta-Studie von August 2018. Die Empfehlung ist also nicht neu, Meta führt sie aber bis heute. Auf derselben Seite rät Meta zu echten Menschen im Video, zu wenig Text im Bild und zu höchstens zwei bis drei Zeilen Primärtext.

Mein Tipp
Ich starte eine Kampagne meist mit vier bis sechs Varianten und lasse die Zahlen entscheiden, nicht den Geschmack. Echte Aufnahmen aus deinem Betrieb wirken dabei fast immer besser als Stockmaterial. Wenn Videos fehlen, arbeite ich mit Video- und Fotografen aus meinem Netzwerk zusammen.
Ein Beispiel im Hochformat: Das Reel der Tischlerei beginnt sofort mit Händen, Hobel und Holz, damit in den ersten drei Sekunden klar ist, worum es geht. Überschrift und Unterzeile liegen innerhalb der gestrichelten Safe Zone, unten bleibt Platz für Seitenname, Text und Button. Statt Musik würde ich hier das echte Geräusch aus der Werkstatt nehmen.

Kreative Vielfalt: warum ein einziges Motiv nicht reicht
Mit den Advantage+-Funktionen verteilt Meta Anzeigen weitgehend automatisch. Je mehr unterschiedliche Motive das System zur Auswahl hat, desto besser kann es laut Meta jedem Nutzer die passende Variante zeigen. Auf der Seite zu Advantage+-Umsatzkampagnen nennt Meta zwei Werte:
- 9,1 % niedrigere Kosten pro Handlung für Anzeigengruppen mit einem Mix aus Bildern, Videos und 9:16-Videos mit Ton, verglichen mit Anzeigengruppen, denen eines davon fehlte.
- 7 % niedrigere Kosten pro Handlung für Anzeigengruppen, in denen mindestens 20 % der Assets 9:16-Videos mit Ton waren.
Wichtig für die Einordnung: Beide Werte sind Modellrechnungen, keine kontrollierten Tests. Der erste beruht auf über einer Million Anzeigengruppen großer Werbetreibender (April bis Juni 2025), der zweite auf über 530.000 Anzeigengruppen (September 2025). Meta empfiehlt außerdem, nicht nur Formate, sondern auch Bildideen, Botschaften und Erzählweisen zu variieren. Wie das technisch zusammenhängt, beschreibt der Meta-Engineering-Blog zum Auslieferungssystem Andromeda vom Dezember 2024: Mehr Vielfalt bei Anzeigen könne das Erlebnis der Nutzer und die Ergebnisse der Werbetreibenden verbessern.

Alle Werte im Balken laut Meta, mit unterschiedlicher Methode und daher nicht direkt vergleichbar. Zu den Platzierungen schreibt Meta auf der Seite zu Advantage+-Platzierungen von 11,7 % niedrigeren Kosten pro Handlung, gestützt auf budgetkontrollierte Experimente mit 147.000 Kampagnen. Für Reels rät Meta, Advantage+-Platzierungen zu nutzen oder von Hand mindestens sechs Platzierungen zu wählen, Facebook und Instagram Reels eingeschlossen. Meine Empfehlung: Für jede Anzeige ein 4:5- und ein 9:16-Motiv hochladen, statt ein Querformat automatisch zuschneiden zu lassen.
Karussell, Collection und Story: wann sie passen
Karussell: Bis zu zehn Karten lassen sich wischen, jede mit eigenem Link. Meta kann die Reihenfolge nach der Leistung der einzelnen Karten sortieren. Erzählt das Karussell aber eine Geschichte, die aufeinander aufbaut, rät Meta, diese automatische Optimierung abzuschalten. Für Dienstleister eignet sich das Format aus meiner Sicht gut für einen Ablauf in Schritten, für mehrere Leistungen nebeneinander oder für Vorher und Nachher.
Ein Beispiel für einen Ablauf in vier Karten: Karte 1 holt die Leute bei ihrem Problem ab, Karte 2 zeigt die Handarbeit im Detail, Karte 3 das fertige Ergebnis und Karte 4 das Angebot. Weil die Karten aufeinander aufbauen, würde ich hier die automatische Sortierung abschalten, so wie Meta es für Karussells mit einer Geschichte empfiehlt.

Collection: Ein Titelbild oder -video und darunter drei Produktbilder. Der Klick öffnet eine Vollbild-Seite in der App. Das Format unterstützt laut Anzeigenleitfaden die Ziele Bekanntheit, Traffic, Interaktionen, Leads und Umsatz. Ich würde es vor allem Onlineshops mit mehreren Produkten empfehlen.
Story: Bildanzeigen in Stories laufen laut Leitfaden 5 bis 16 Sekunden oder bis zum Weiterwischen. Gestaltet wird wie bei Reels im Format 9:16 mit derselben Safe Zone. Wer ohnehin ein 9:16-Video für Reels hat, deckt Stories damit meist gleich mit ab.

Leads für Dienstleister: Instant-Formular oder Chat
Für Handwerker, Berater und andere Dienstleister zählt meist nicht der Klick, sondern die Anfrage. Meta bietet dafür laut Hilfebereich mehrere Arten von Lead Ads: mit Instant-Formular, mit Formular auf der eigenen Website, mit Anrufoption und als Click-to-Message Lead Ad, die in einen Chat führt.
Beim Instant-Formular gibt es drei Formulartypen: „Höheres Volumen“ ist der Standard und lässt sich schnell absenden. „Höhere Absicht“ zeigt vor dem Absenden einen zusätzlichen Bildschirm, auf dem man die eigenen Angaben bestätigt. Laut Meta ist dieser Typ sinnvoller, wenn jeder Lead nachverfolgt oder weiter qualifiziert werden muss. Er läuft nur in den Feeds auf dem Smartphone. „Aussagekräftige Werbung“ erlaubt mehr Gestaltung mit Bildern, Farben und Text.

Zwei Zahlen dazu stehen auf der Seite zu Advantage+-Leads-Kampagnen: Werbetreibende, die Instant- und Website-Formulare kombinierten, hatten laut Meta im Schnitt 60 % geringere Kosten pro Lead und 125 % mehr Leads als nur mit Website-Formular (Metaanalyse von 22 A/B-Tests, Januar 2023 bis April 2024). Advantage+-Leads-Kampagnen lagen in 20 Tests bei 14 % geringeren Kosten pro Lead und 10 % geringeren Kosten pro qualifiziertem Lead. Unter den Branchen waren auch professionelle Dienstleistungen.
So kann eine Lead-Anzeige für einen Handwerksbetrieb aussehen: Die Anzeige im Feed zeigt das Möbel, der Klick öffnet ein kurzes Formular direkt in der App. Ich würde nur abfragen, was für den Rückruf wirklich nötig ist, hier Name, Telefon und Wunschtermin. Jedes zusätzliche Feld ist aus meiner Sicht eine weitere Hürde.

Click-to-Message: Hier öffnet der Klick einen Chat im Messenger, in Instagram Direct oder in WhatsApp. Auf der Seite zu Click-to-Message Ads empfiehlt Meta quadratische oder vertikale Bilder und Videos und klare Aufforderungen wie „Nachricht senden“ oder „Jetzt chatten“. Wer mehrere Messenger anbietet, kann sie gemeinsam als Ziel wählen. Das brachte in drei Experimenten mit 734.000 Unternehmen 9 % niedrigere Kosten pro Nachricht und eine 11 % höhere Conversion Rate (2. Halbjahr 2024, laut Meta). Als Laufzeit empfiehlt Meta zum Start mindestens sieben Tage.

Das Gegenstück mit Chat: Statt eines Formulars öffnet der Button „Nachricht senden“ eine Unterhaltung. Für Anfragen, bei denen erst ein Foto oder ein paar Maße nötig sind, finde ich das oft angenehmer für beide Seiten.

Welches Format für welches Ziel?
Anfragen für Dienstleister
Video oder Bild in 4:5 und 9:16, dazu ein Instant-Formular mit höherer Absicht oder ein Chat in WhatsApp. Ein Karussell zeigt gut den Ablauf.
Verkäufe im Onlineshop
Mix aus Bild, Video und Reels, ergänzt um Karussell oder Collection mit Produkten. Meta rät, Pixel und Conversions API zu verknüpfen.
Bekanntheit in der Region
9:16-Video mit Ton für Reels und Stories, Botschaft in den ersten Sekunden, Logo oder Name früh im Bild.
Das ist meine Einschätzung aus der Praxis, keine feste Regel. Welche Variante gewinnt, zeigt erst der Test im eigenen Konto. Bei kleinem Budget bündle ich lieber auf ein Ziel und wenige starke Motive, statt alles gleichzeitig zu probieren, damit das System genug Daten zum Lernen bekommt.
Checkliste vor dem Start
- 1
Ziel festlegen
Anfragen, Verkäufe oder Bekanntheit. Danach richtet sich, ob Formular, Chat oder Website das Ziel des Klicks ist.
- 2
Zwei Seitenverhältnisse bauen
4:5 für den Feed und 9:16 für Reels und Stories, beide in der empfohlenen Auflösung aus dem Leitfaden.
- 3
Safe Zone prüfen
Oben 14 %, unten 35 % und seitlich 6 % ohne Text und Logo. Meta bietet dafür Vorlagen und Prüfwerkzeuge an.
- 4
Ton und Untertitel
Sprache, Musik aus der Meta Sound Collection oder Geräusche, dazu Untertitel für alle, die ohne Ton schauen.
- 5
Die ersten drei Sekunden
Kernbotschaft oder Marke gleich am Anfang zeigen, nicht erst am Ende.
- 6
Mehrere Varianten
Bild, Video und Reel mit unterschiedlichen Ideen und Botschaften hochladen, nicht fünfmal dasselbe Motiv in anderer Farbe.

Häufige Fragen zu Meta Ads Formaten
Welches Anzeigenformat ist bei Meta am günstigsten?
Ein festes günstigstes Format gibt es nicht. In Metas eigenen Tests schnitt 9:16-Video mit Ton in Reels besser ab als ein Standbild, und ein Mix aus mehreren Formaten senkte die Kosten pro Handlung. Was in deinem Konto am besten läuft, zeigt nur ein Test mit mehreren Varianten.
Welche Größe brauchen Instagram Ads?
Für Reels und Stories empfiehlt Meta 9:16 mit 1.440 × 2.560 Pixeln, für den Feed 4:5 mit 1.440 × 1.800 Pixeln. Karussell-Karten im Facebook Feed sind quadratisch mit mindestens 1.080 × 1.080 Pixeln.
Reichen Bilder oder brauche ich Videos?
Bilder funktionieren, gerade im Feed. Meta empfiehlt aber ausdrücklich, Videos im Hochformat mit Ton dazuzunehmen, und nennt dafür niedrigere Kosten. Aus meiner Sicht ist ein kurzes, ehrliches Handyvideo aus dem Betrieb oft ein guter Anfang.
Instant-Formular oder Formular auf der Website?
Das Instant-Formular ist schneller ausgefüllt, das Website-Formular zeigt mehr von dir. Meta nennt für die Kombination beider die besten Werte. Wenn jede Anfrage nachtelefoniert wird, lohnt sich der Formulartyp „Höhere Absicht“.
Fazit
Metas eigene Zahlen und Empfehlungen zeigen vor allem auf das Hochformat: 9:16-Video mit Ton für Reels und Stories, 4:5 für den Feed, die Botschaft in den ersten Sekunden und mehrere echte Varianten statt eines einzigen Motivs. Für Dienstleister entscheidet zusätzlich, wohin der Klick führt, ob in ein Formular oder in einen Chat. Die Zahlen stammen fast alle von Meta selbst und gelten als Richtung, nicht als Zusage. Wenn du willst, dass jemand Formate, Motive und Tests für dich plant, schau dir meine Leistungen für Social Media Ads an. Wie Bilder und Videos für Website und Werbung entstehen, steht im Beitrag Bilder und Videos für Website, SEO und Google Ads, und wann KI-Bilder bei Meta ein Label brauchen, in KI-Bilder kennzeichnen. Was sich 2026 sonst bei Meta geändert hat, steht in Meta Ads 2026, und warum die Messung über den Erfolg mitentscheidet, in Meta Pixel und Conversions API.
Quellen
- Meta for Business: Reels Ads (abgerufen 11.10.2026)
- Meta-Anzeigenleitfaden: Bild, Video, Reels, Story, Karussell, Collection (abgerufen 11.10.2026)
- Meta for Business: Advantage+-Umsatzkampagnen
- Meta for Business: Advantage+-Platzierungen
- Meta for Business: Advantage+-Leads-Kampagnen
- Meta Hilfebereich: Formulartypen für Instant-Formulare
- Meta for Business: Click-to-Message Ads
- Meta for Business: voroptimierte Kampagnen (Drei-Sekunden-Regel)
- Meta for Developers Blog, 07.11.2024
- Meta Engineering Blog: Andromeda, 02.12.2024