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Jan Philipps, Freelancer für SEO, SEA, Google Ads & Webdesign

SEO

Google Bewertung löschen: Was wirklich geht und wie du richtig antwortest

Wann Google eine Bewertung entfernt und wie du auf Kritik antwortest.

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Viele fragen mich, wie man eine schlechte Google-Bewertung wieder loswird. Die ehrliche Antwort: Selbst löschen kannst du sie nicht. Eine Bewertung gehört dem Menschen, der sie geschrieben hat. Entfernen kann sie nur Google, und zwar nur dann, wenn sie gegen Googles Richtlinien verstößt.

Was heißt das konkret? Google verlangt, dass Bewertungen auf echten Erfahrungen beruhen. Gefälschte Beiträge, Bewertungen von Leuten, die nie Kunde waren, Beleidigungen, Hassrede, private Daten oder Werbung fliegen raus. Eine echte, aber unfreundliche Kritik dagegen bleibt stehen.

Melden geht direkt in deinem Unternehmensprofil: Rezensionen lesen, bei der Bewertung auf Melden, den passenden Grund wählen und absenden. Laut Google dauert die Prüfung in der Regel mehrere Tage. Lehnt Google ab, kannst du im Tool zum Verwalten von Bewertungen einmal Einspruch einlegen. Für Inhalte, die aus deiner Sicht gegen das Gesetz verstoßen, gibt es zusätzlich ein eigenes Formular. Ob das zutrifft, sollte aber ein Anwalt beurteilen.

Was dabei wichtig ist, ist Folgendes: Die meisten schlechten Bewertungen verstoßen gegen keine Regel. Dann ist deine Antwort das Werkzeug. Google rät selbst, kurz und einfach zu antworten, keine privaten Daten zu nennen, niemanden persönlich anzugreifen und anzubieten, das Problem per E-Mail oder Telefon zu klären. Drei bis fünf ruhige Sätze, mit Namen unterschrieben, wirken auf spätere Leser meist besser als jeder Streit.

Finger weg von gekauften oder belohnten Bewertungen. Google kann dann für eine Zeit neue Bewertungen sperren, bestehende ausblenden und im Profil eine Warnung anzeigen, dass gefälschte Rezensionen entfernt wurden. Erlaubt ist es, alle Kunden ohne Gegenleistung um eine ehrliche Bewertung zu bitten, zum Beispiel per Link oder QR-Code.

Aus meiner Sicht ist das der beste Schutz: viele echte Bewertungen. Eine einzelne Kritik zwischen vierzig zufriedenen Stimmen fällt kaum ins Gewicht.

Inhaltsverzeichnis

Eine Tischlerei hat 38 Bewertungen bei Google, fast alle mit fünf Sternen. Eines Morgens steht ganz oben ein Stern: „Unzuverlässig, nie wieder.“ Der Name des Verfassers sagt dem Inhaber nichts, einen Auftrag mit ihm findet er nicht. Der erste Gedanke: Die Bewertung muss weg. Aber kann man eine Google-Bewertung einfach löschen? Kurz: Selbst löschen kannst du sie nicht. Du kannst sie bei Google melden, und Google entfernt sie, wenn sie gegen die Richtlinien verstößt. Alles andere bleibt stehen, und dann entscheidet deine Antwort, wie die Bewertung auf andere wirkt. Ich zeige dir beide Wege mit Googles eigenen Hilfeseiten.

Smartphone auf einem hellen Ladentresen mit dem Wort Bewertungen und vier von fünf Sternen, darüber Glaskacheln mit Google-Logo, Stern und Fahne

Das Wichtigste in Kürze

  • Als Inhaber kannst du eine Google-Bewertung nicht selbst löschen, nur bei Google melden.
  • Google entfernt Bewertungen, die gegen die Richtlinien verstoßen, zum Beispiel gefälschte, beleidigende oder themenfremde Beiträge.
  • Die Prüfung dauert laut Google in der Regel mehrere Tage. Lehnt Google ab, ist ein einmaliger Einspruch möglich.
  • Bei Inhalten, die aus deiner Sicht gegen das Gesetz verstoßen, gibt es ein eigenes Google-Formular. Das ersetzt keine Rechtsberatung.
  • Gekaufte oder belohnte Bewertungen sind verboten. Google kann dann neue Bewertungen sperren und eine Warnung im Profil zeigen.
  • Eine kurze, sachliche Antwort hilft fast immer mehr als ein langer Streit.

Die wichtigsten Begriffe, einfach erklärt

  • Unternehmensprofil: dein Eintrag bei Google mit Adresse, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen. Früher hieß er Google My Business. Er erscheint in Google Maps und rechts neben den Suchergebnissen.
  • Rezension: Google nennt Bewertungen in der Hilfe meist Rezensionen. Gemeint ist dasselbe: Sterne plus optional ein Text.
  • Richtlinien: die Regeln, die Google für Beiträge in Maps aufstellt. Nur wer gegen diese Regeln verstößt, fliegt raus. Eine schlechte Note allein ist kein Verstoß.
  • Tool zum Verwalten von Bewertungen: eine Seite von Google, auf der du siehst, was aus deinen Meldungen geworden ist, und Einspruch einlegen kannst.

Kann man eine Google-Bewertung löschen?

Nicht selbst. Eine Bewertung gehört dem Menschen, der sie geschrieben hat. Nur er kann sie ändern oder löschen. Du als Inhaber hast zwei Möglichkeiten: Du meldest die Bewertung bei Google, oder du antwortest öffentlich darauf. Löschen kann am Ende nur Google, und Google tut das nur, wenn die Bewertung gegen die Richtlinien verstößt.

Dass jemand unzufrieden ist und das schreibt, ist kein Verstoß. Google sagt in der eigenen Hilfe sogar, negative Rezensionen seien nicht unbedingt ein Zeichen für schlechte Geschäftspraktiken. Eine Bewertung mit einem Stern und dem Satz „Lange Wartezeit, Ergebnis okay“ wird also stehen bleiben, auch wenn sie dich ärgert.

Welche Bewertungen Google entfernt

Was erlaubt ist und was nicht, steht in Googles Richtlinien für von Nutzern erstellte Inhalte in Maps. Der wichtigste Grundsatz steht gleich oben:

Google-Hilfe zu verbotenen Inhalten in Maps: der Absatz, dass Rezensionen auf tatsächlichen Erfahrungen beruhen müssen, ist rot umrahmt
Grundregel bei Google: Bewertungen müssen auf echten Erfahrungen beruhen.Screenshot: Richtlinien für von Maps-Nutzern veröffentlichte Inhalte

Was zeigt der Screenshot? Das ist Googles offizielle Richtlinie für alles, was Nutzer in Maps veröffentlichen. Im roten Rahmen steht: Alle Beiträge müssen auf Erfahrungen beruhen, die tatsächlich an einem Ort oder mit einem Unternehmen gemacht wurden. Rezensionen müssen authentisch und unvoreingenommen sein. Für dich heißt das: Eine Bewertung von jemandem, der nie bei dir Kunde war, ist ein guter Grund für eine Meldung. Eine echte, aber unfreundliche Bewertung nicht.

In der Richtlinie nennt Google noch weitere Gründe, aus denen Beiträge entfernt werden. Für Unternehmen sind diese am häufigsten:

Gefälscht

Keine echte Erfahrung, bezahlte Beiträge oder Bewertungen über mehrere Konten. Auch Beiträge, die einem Wettbewerber schaden sollen.

Interessenkonflikt

Zum Beispiel eine Bewertung von einem ehemaligen Mitarbeiter oder einem direkten Konkurrenten.

Belästigung und Hass

Persönliche Angriffe, Drohungen, Beleidigungen oder Hassrede gegen Personen oder Gruppen.

Themenfremd

Allgemeine politische oder gesellschaftliche Kommentare, die nichts mit deinem Betrieb zu tun haben.

Private Daten

Telefonnummern, Adressen oder andere persönliche Angaben über Menschen in der Bewertung.

Spam

Werbung, Links oder sinnlose und sich wiederholende Inhalte.

Google-Bewertung melden: so geht es

Am schnellsten meldest du eine Bewertung direkt in deinem Unternehmensprofil. Google beschreibt den Weg in der Hilfe Unangemessene Rezensionen melden:

  1. 1

    Profil öffnen

    Suche bei Google nach deinem Firmennamen, während du mit dem Konto angemeldet bist, das dein Profil verwaltet.

  2. 2

    Rezensionen lesen

    Wähle „Rezensionen lesen“ und suche die Bewertung, um die es geht.

  3. 3

    Melden

    Neben der Bewertung wählst du „Melden“.

  4. 4

    Grund wählen

    Nimm den Grund, der am besten passt, zum Beispiel „Spam“, wenn die Bewertung nichts mit deinem Betrieb zu tun hat.

  5. 5

    Absenden

    Mit „Bericht senden“ geht die Meldung an Google.

Google-Unternehmensprofil-Hilfe mit den Schritten zum Melden einer Rezension, der Schritt zur Auswahl des Meldegrunds ist rot umrahmt
Der wichtigste Schritt beim Melden: den passenden Grund auswählen.Screenshot: Google Unternehmensprofil-Hilfe

Was zeigt der Screenshot? Die Anleitung aus Googles Hilfe für Unternehmensprofile. Im roten Rahmen steht Schritt 4: den Grund für die Meldung auswählen, mit den Beispielen „Spam“ oder „Vulgäre Sprache“. Darunter steht, dass die Prüfung in der Regel mehrere Tage dauert und du den Stand im Tool zum Verwalten von Bewertungen siehst. Für dich heißt das: Wähle den Grund mit Bedacht. „Gefällt mir nicht“ gibt es dort nicht, und eine Meldung ohne echten Verstoß wird abgelehnt.

So sieht Google eine Meldung

Stell dir die Meldung wie einen Hinweis an den Hausmeister vor: „In Flur 3 hängt ein Plakat, das gegen die Hausordnung verstößt.“ Der Hausmeister prüft die Hausordnung, nicht deinen Ärger. Je genauer du den Verstoß benennst, desto eher wird er etwas tun.

Wenn Google die Meldung ablehnt: Einspruch

Im Tool zum Verwalten von Bewertungen siehst du den Status jeder Meldung. Steht dort „Meldung überprüft, kein Richtlinienverstoß“, kannst du laut Google einmal Einspruch einlegen. Dafür wählst du im Tool die Bewertungen aus und füllst ein kurzes Formular aus. Das Ergebnis kommt per E-Mail. Mein Rat: Schreib im Einspruch nüchtern, warum die Bewertung gegen eine bestimmte Regel verstößt, zum Beispiel „Die Person war nie Kunde, es gibt keinen Auftrag unter diesem Namen“.

Wenn eine Bewertung aus deiner Sicht rechtswidrig ist

Manchmal geht es um mehr als eine Regelverletzung: falsche Tatsachenbehauptungen, Beleidigungen oder Angaben, die deinen Betrieb aus deiner Sicht rechtlich verletzen. Für solche Fälle hat Google ein eigenes Verfahren: Inhalte aus rechtlichen Gründen melden.

Google-Hilfe Rechtliche Hinweise: der Absatz, dass man vor einem Antrag den Inhalt im Produkt melden soll, ist rot umrahmt, darunter der Knopf Antrag stellen
Erst im Produkt melden, dann den rechtlichen Antrag stellen.Screenshot: Google-Hilfe Rechtliche Hinweise

Was zeigt der Screenshot? Googles Hilfeseite für rechtliche Meldungen. Im roten Rahmen steht: Wenn du Inhalte siehst, die deiner Meinung nach gegen das Gesetz oder deine Rechte verstoßen, prüft Google das Material und sperrt, beschränkt oder entfernt es gegebenenfalls. Bevor du einen Antrag stellst, sollst du den Inhalt im jeweiligen Produkt melden. Für dich heißt das: Zuerst der normale Weg über „Melden“, dann bei Bedarf der Antrag.

Keine Rechtsberatung

Ob eine Bewertung rechtswidrig ist, kann ich nicht beurteilen, und das hier ist keine Rechtsberatung. Wenn eine Bewertung deinem Betrieb aus deiner Sicht ernsthaft schadet, frag einen Anwalt. Bewahre bis dahin einen Screenshot mit Datum auf.

Auf eine negative Google-Bewertung antworten

Die meisten schlechten Bewertungen verstoßen gegen keine Regel. Dann ist die Antwort dein Werkzeug. Sie richtet sich weniger an den Verfasser als an alle, die später dein Profil lesen. Wie das Antworten technisch geht, steht in der Hilfe Kundenrezensionen verwalten: Profil öffnen, „Rezensionen lesen“, bei der Bewertung „Antworten“ wählen, Text eingeben, absenden. Laut Google wird die Antwort zuerst geprüft, das dauert in der Regel bis zu 10 Minuten, in Einzelfällen bis zu 30 Tage. Sie erscheint dann als Antwort des Unternehmens, und der Verfasser wird benachrichtigt.

Was eine gute Antwort ausmacht, beschreibt Google in den Tipps für mehr Rezensionen ziemlich klar:

Google-Unternehmensprofil-Hilfe mit Tipps zum Antworten auf Rezensionen, der Tipp sich kurz zu fassen ist rot umrahmt, darunter Tipps für negative Rezensionen
Googles Rat für Antworten: kurz, einfach und nicht verkäuferisch.Screenshot: Google Unternehmensprofil-Hilfe

Was zeigt der Screenshot? Einen Ausschnitt aus Googles Tipps für Unternehmen. Im roten Rahmen steht: Fass dich kurz und halte die Antwort einfach, lange Antworten können Kunden überfordern. Darunter folgen Googles Tipps für negative Rezensionen: niemals private Daten des Verfassers nennen, ihn nicht persönlich angreifen und lieber anbieten, das Problem per E-Mail oder Telefon zu klären. Für dich heißt das: Drei bis fünf ruhige Sätze reichen.

Beispielantwort für die Tischlerei

Zurück zum Beispiel vom Anfang. Der Inhaber findet keinen Auftrag zu dem Namen. Eine Antwort, die Googles Tipps folgt, könnte so aussehen:

Beispiel, nachgestellt

„Guten Tag, danke für Ihre Rückmeldung. Unter Ihrem Namen finden wir leider keinen Auftrag. Damit wir der Sache nachgehen können, melden Sie sich bitte direkt bei uns per E-Mail oder Telefon. Viele Grüße, Thomas aus der Tischlerei“

Die Antwort bleibt freundlich, behauptet nichts, was der Inhaber nicht weiß, und zeigt allen Mitlesern, dass er sich kümmert. Gleichzeitig kann er die Bewertung melden, falls sich bestätigt, dass die Person nie Kunde war. Beides schließt sich nicht aus.

Was ich in Antworten vermeide

  • Rechtfertigen und streiten: Ein öffentlicher Schlagabtausch wirkt nach außen fast immer schlechter als die Bewertung selbst.
  • Details zum Kunden: Keine Namen, Auftragsdaten, Adressen oder Beträge. Das verbietet Google, und es kann auch rechtlich heikel sein.
  • Vorlagen ohne Bezug: „Danke für Ihr Feedback!“ unter jeder Kritik zeigt, dass niemand richtig gelesen hat.
  • Druck auf den Verfasser: Wer um Löschung bittet und dafür etwas anbietet, verstößt gegen Googles Regeln.

Verboten: Bewertungen kaufen, belohnen oder gezielt sammeln

Wer gegen schlechte Bewertungen mit vielen guten ankämpfen will, muss aufpassen. Laut Googles Richtlinie dürfen Unternehmen keine Bewertungen kaufen, keine Anreize wie Rabatte oder Gratisleistungen anbieten und Kunden nicht gezielt nur um positive Bewertungen bitten. Erlaubt ist es, alle Kunden um eine ehrliche Bewertung zu bitten, ohne Gegenleistung. Was bei Verstößen passieren kann, beschreibt Google auf der Seite Einschränkungen von Unternehmensprofilen:

Google-Hilfe zu Einschränkungen von Unternehmensprofilen: der Punkt, dass im Profil eine Warnung über entfernte gefälschte Rezensionen erscheint, ist rot umrahmt
Die mögliche Folge gekaufter Bewertungen: eine Warnung direkt im Profil.Screenshot: Google Unternehmensprofil-Hilfe

Was zeigt der Screenshot? Googles Hilfeseite zu Einschränkungen bei Richtlinienverstößen. Darüber steht, dass für eine bestimmte Zeit keine neuen Bewertungen veröffentlicht werden und bestehende Bewertungen nicht sichtbar sind. Im roten Rahmen steht die dritte Folge: Im Profil wird eine Warnung angezeigt, dass gefälschte Rezensionen entfernt wurden. Für dich heißt das: Gekaufte Bewertungen können genau das Gegenteil bewirken. Eine Warnung im Profil sieht jeder, der nach dir sucht.

Meine Empfehlung für den Alltag

Aus meiner Sicht ist der beste Schutz gegen einzelne schlechte Bewertungen eine stetige Zahl ehrlicher guter. Eine Ein-Stern-Bewertung zwischen vierzig echten Fünf-Sterne-Bewertungen fällt kaum ins Gewicht, eine zwischen drei dagegen sehr. So würde ich vorgehen:

  1. 1

    Regelmäßig nachsehen

    Einmal pro Woche ins Profil schauen, damit keine Bewertung wochenlang unbeantwortet bleibt.

  2. 2

    Erst prüfen, dann handeln

    War die Person Kunde? Gibt es einen Verstoß gegen Googles Regeln? Erst dann melden oder antworten.

  3. 3

    Ruhig antworten

    Kurz, sachlich, mit Namen unterschrieben und mit einem Angebot, das Problem direkt zu klären.

  4. 4

    Alle Kunden fragen

    Nach jedem Auftrag freundlich um eine ehrliche Bewertung bitten, zum Beispiel per Link oder QR-Code aus dem Profil.

Google-Unternehmensprofil-Hilfe: der Tipp, Kunden per Google-Link oder QR-Code um Rezensionen zu bitten, ist rot umrahmt
Erlaubt und von Google empfohlen: alle Kunden per Link oder QR-Code um eine Bewertung bitten.Screenshot: Google Unternehmensprofil-Hilfe

Was zeigt der Screenshot? Einen weiteren Tipp aus Googles Hilfe. Im roten Rahmen steht: Du kannst Kunden bitten, auf einen Google-Link zu klicken oder einen QR-Code zu scannen, um eine Rezension zu hinterlassen. Etwas weiter unten schreibt Google, dass eine Mischung aus positivem und negativem Feedback oft vertrauenswürdiger wirkt. Für dich heißt das: Eine einzelne Kritik ist kein Drama, solange viele echte Stimmen daneben stehen.

Bewertungen sind ein wichtiger Teil der lokalen Sichtbarkeit. Wie das Unternehmensprofil insgesamt zu mehr Anfragen führt, erkläre ich im Beitrag Local SEO. Wenn du jemandem Zugriff auf dein Profil geben willst, damit er beim Antworten hilft, zeigt der Beitrag Google My Business Nutzer hinzufügen die Schritte.

Häufige Fragen zum Löschen von Google-Bewertungen

Kann ich eine Google-Bewertung löschen lassen?

Nur Google kann eine Bewertung entfernen, und nur bei einem Verstoß gegen die Richtlinien. Du meldest sie über dein Unternehmensprofil. Der Verfasser selbst kann seine Bewertung jederzeit ändern oder löschen.

Wie lange dauert es, bis Google eine gemeldete Bewertung prüft?

Laut Google dauert die Überprüfung in der Regel mehrere Tage. Den Stand siehst du im Tool zum Verwalten von Bewertungen.

Was mache ich, wenn Google die Meldung ablehnt?

Du kannst im Tool zum Verwalten von Bewertungen einmal Einspruch einlegen. Danach bleibt bei echten Rechtsverstößen das Formular für rechtliche Meldungen. Ob ein Rechtsverstoß vorliegt, sollte ein Anwalt beurteilen.

Sollte ich auf jede schlechte Bewertung antworten?

Bei Kritik würde ich fast immer antworten, kurz und sachlich. Google selbst schreibt, dass du nicht jedem öffentlich danken musst, sondern antworten solltest, wenn du neue oder hilfreiche Informationen hast.

Darf ich Kunden um eine Bewertung bitten?

Ja. Google erlaubt es ausdrücklich, Kunden um Bewertungen zu bitten, die ihrer echten Erfahrung entsprechen. Verboten sind Gegenleistungen und das gezielte Fragen nur zufriedener Kunden.

Was passiert, wenn ich Bewertungen kaufe?

Google entfernt gefälschte Bewertungen und kann das Profil einschränken: Für eine bestimmte Zeit erscheinen keine neuen Bewertungen, bestehende werden ausgeblendet, und im Profil kann eine Warnung stehen, dass gefälschte Rezensionen entfernt wurden.

Fazit

Eine Google-Bewertung löschen kannst du nicht selbst. Verstößt sie gegen Googles Regeln, meldest du sie und legst bei Ablehnung einmal Einspruch ein. Bei mutmaßlich rechtswidrigen Inhalten gibt es ein eigenes Formular, und dann ist ein Anwalt der richtige Ansprechpartner. In allen anderen Fällen zählt deine Antwort: kurz, ruhig und mit dem Angebot, das Problem direkt zu klären. Auf Dauer helfen viele ehrliche Bewertungen mehr als jede Löschung. Wenn du dein Unternehmensprofil und deine lokale Sichtbarkeit verbessern willst, findest du mich unter Local SEO.

Quellen

Jan Philipps

Über den Autor

Jan Philipps

Ich arbeite von Düsseldorf aus für Unternehmen in der ganzen DACH-Region und setze Local SEO für mich selbst und für Kunden um, vom Google-Unternehmensprofil bis zu den Verzeichniseinträgen. Wenn du dabei Hilfe brauchst, melde dich gerne.

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