Zusammenfassung lesen
Kurz gesagt: Eine Website kannst du kaufen oder mieten, und beide Wege kosten ganz unterschiedlich viel.
Website kaufen
Kaufst du eine Website, zahlst du aus meiner Erfahrung einmalig etwa 3.000 bis 5.000 Euro, bei größeren Projekten auch mehr. Danach gehört sie dir, mit Texten, Bildern und Gestaltung. Dazu kommen jedes Jahr laufende Kosten für Hosting, Domain, Updates, Sicherheitskopien und kleine Änderungen.
Website mieten
Mietest du eine Website, zahlst du etwa 75 bis 200 Euro im Monat. Hosting, Updates und Backups sind meist schon drin, und du bist schnell online, ohne viel Geld zum Start.
Der Haken steckt im Vertrag:
- Oft gehört die Website dem Anbieter.
- Es gibt eine Mindestlaufzeit.
- Nach einer Kündigung kann die Website weg sein.
Kläre deshalb vorher, wem Domain, Texte und Bilder gehören und ob du sie mitnehmen kannst.
Ab wann rechnet sich was?
Was dabei wichtig ist, ist Folgendes: Über die Jahre holt die Miete den Kaufpreis ein.
- Bei 3.000 Euro Kauf gegen 200 Euro Miete passiert das schon nach 15 Monaten.
- Bei 5.000 Euro Kauf gegen 75 Euro Miete nach gut fünfeinhalb Jahren.
Ganz fair ist der Vergleich nicht, weil beim Kauf Hosting und Pflege noch dazukommen. Rechne beide Wege deshalb über drei bis fünf Jahre durch.
Für wen passt was?
- Mieten passt eher, wenn du gerade gründest, wenig Startkapital hast und dich um nichts Technisches kümmern willst, zum Beispiel bei einem neuen Friseursalon.
- Kaufen passt eher, wenn du langfristig planst und die Website ausbauen willst, etwa als Tischlerei mit einer eigenen Seite für jede Leistung.
Übrigens zeigt Google Trends, dass 2026 deutlich häufiger nach Website mieten gesucht wurde als in den Jahren davor. Umso wichtiger ist es, Angebote genau zu vergleichen. Und falls du später wechselst: Leite die alten Adressen sauber weiter, damit deine Platzierungen bei Google erhalten bleiben.
Inhaltsverzeichnis
- Die wichtigsten Begriffe, einfach erklärt
- Was kostet eine Website 2027? Die Preise im Überblick
- Website kaufen: Vor- und Nachteile
- Website mieten: Vor- und Nachteile
- Website mieten wird gefragter
- Website kaufen oder mieten: Ab wann rechnet sich was?
- Für wen passt was?
- Häufige Fragen zu den Kosten einer Website
- Fazit
- Quellen
Eine Tischlerei braucht eine neue Website und bekommt zwei Angebote auf den Tisch. Im ersten steht ein einmaliger Preis von einigen tausend Euro, im zweiten ein kleiner Betrag pro Monat. Beides klingt vernünftig, aber was ist am Ende günstiger? Genau diese Frage höre ich ständig: Was kostet eine Website 2027, und soll ich sie kaufen oder mieten? In diesem Beitrag bekommst du meine ehrlichen Preisspannen, die Vor- und Nachteile beider Wege und ein Rechenbeispiel, ab wann sich was lohnt.

Das Wichtigste in Kürze
Warum das wichtig ist
Die Entscheidung bindet dich oft mehrere Jahre. Wer nur auf den ersten Preis schaut, zahlt am Ende schnell mehr oder steht ohne eigene Website da, wenn der Vertrag endet.
Darauf kommt es an
- Kaufen: einmalig etwa 3.000 bis 5.000 Euro, bei größeren Websites auch mehr.
- Mieten: etwa 75 bis 200 Euro im Monat, meist mit Hosting und Pflege inklusive.
- Eigentum: Eine gekaufte Website gehört dir. Bei der Miete hängt das vom Vertrag ab.
- Laufende Kosten: Auch eine gekaufte Website braucht Hosting, Domain und regelmäßige Pflege.
- Faustregel: Wer wenig Startkapital hat, fährt mit Mieten oft besser. Wer langfristig plant, rechnet mit Kaufen.
Die wichtigsten Begriffe, einfach erklärt
- Website kaufen: Ein Webdesigner baut dir die Website gegen einen festen Preis. Danach gehört sie dir, ähnlich wie ein gekauftes Auto.
- Website mieten: Du zahlst einen monatlichen Betrag. Dafür baut der Anbieter die Website und hält sie in Schuss, ähnlich wie bei einem Leasingvertrag.
- Hosting: der Speicherplatz im Internet, auf dem deine Website liegt. Ohne Hosting ist sie nicht erreichbar.
- Domain: deine Adresse im Netz, zum Beispiel tischlerei-vollmer.de.
- Pflege (Wartung): Updates, Sicherheitskopien und kleine Korrekturen, damit die Website sicher und aktuell bleibt.
Was kostet eine Website 2027? Die Preise im Überblick
Aus meiner Erfahrung liegen die Kosten für eine Website für kleine Unternehmen 2027 in diesen Spannen. Das sind keine Festpreise, sondern Erfahrungswerte, an denen du ein Angebot einordnen kannst:
Website kaufen oder mieten: die Kosten im Vergleich
meine Erfahrungswerte, Stand November 2026
| Punkt | Kaufen | Mieten |
|---|---|---|
| Preis | einmalig etwa 3.000 bis 5.000 €, je nach Größe mehr | etwa 75 bis 200 € im Monat |
| Startkosten | hoch, fällig zum Start | niedrig, oft nur die erste Monatsrate |
| Hosting und Pflege | kommen extra dazu | meist im Monatspreis enthalten |
| Eigentum | gehört dir | je nach Vertrag beim Anbieter |
| Vertragsbindung | keine laufende Bindung | oft feste Mindestlaufzeit |
| Größere Änderungen | jederzeit, kosten aber extra | je nach Vertrag inklusive oder extra |
Warum bei einer gekauften Website so eine Spanne entsteht? Der Preis hängt vor allem davon ab, wie viele Seiten du brauchst, wer die Texte schreibt, ob es eigene Fotos gibt und welche Funktionen dazukommen. Eine schlanke Website mit Startseite, Leistungen, Über uns und Kontakt liegt eher am unteren Ende. Mit vielen Leistungsseiten, Online-Terminbuchung, mehreren Sprachen oder einem Shop wird es mehr.
Bei der Miete ist es ähnlich: Für 75 Euro im Monat bekommst du eher eine kleine Website mit wenigen Seiten. Je mehr Seiten, Funktionen und Service im Paket stecken, desto näher rückst du an 200 Euro.
KI-generiertWichtig zu wissen: Deine Kunden merken nicht, ob du die Website gekauft oder gemietet hast. Der Unterschied liegt allein in den Kosten, im Vertrag und darin, wem die Website gehört.
Website kaufen: Vor- und Nachteile
Beim Kauf zahlst du einmal und die Website gehört dir. Das ist der klassische Weg, wenn du einen Webdesigner beauftragst.
- Hoher Betrag zum Start, etwa 3.000 bis 5.000 Euro oder mehr
- Hosting, Domain und Pflege kommen extra dazu
- Spätere Änderungen und Erweiterungen kosten zusätzlich
- Du musst dich selbst um Updates kümmern oder sie beauftragen
- Die Website gehört dir, mit Texten, Bildern und Gestaltung
- Keine Mindestlaufzeit, du kannst Hoster und Betreuer frei wählen
- Über mehrere Jahre gerechnet oft günstiger
- Volle Freiheit, die Website später auszubauen
Welche laufenden Kosten kommen beim Kauf dazu?
Eine gekaufte Website ist nicht mit dem Kaufpreis erledigt. Diese Posten fallen jedes Jahr an, wie hoch sie sind, hängt von Anbieter und Umfang ab:
- Hosting und Domain: Ohne Speicherplatz und Adresse ist die Website nicht erreichbar. Das zahlst du an deinen Hoster.
- Updates: Das System hinter der Website und seine Erweiterungen bekommen regelmäßig Sicherheitsupdates. Bleiben sie liegen, wird die Website angreifbar.
- Sicherheitskopien (Backups): Geht etwas schief, holst du damit die Website zurück.
- Kleine Änderungen: neue Öffnungszeiten, ein neues Foto, eine neue Leistung. Das kannst du oft selbst, sonst übernimmt es dein Webdesigner.
KI-generiertWer die Pflege nicht selbst machen will, kann sie als Website-Betreuung abgeben. Dann hast du einen festen Ansprechpartner und musst dich nicht selbst um Updates und Backups kümmern. Welches System hinter einer Website steckt, beeinflusst den Aufwand übrigens stark. Einen Überblick gibt mein CMS-Vergleich.
Website mieten: Vor- und Nachteile
Beim Mieten zahlst du keinen großen Betrag zum Start, sondern einen festen Preis pro Monat. Das klingt bequem und ist es oft auch. Der Haken steckt meist im Vertrag.
- Oft gehört die Website dem Anbieter, nicht dir
- Mindestlaufzeiten von einem Jahr oder länger sind üblich
- Über viele Jahre zahlst du meist mehr als beim Kauf
- Bei Kündigung kann die Website weg sein und du startest neu
- Kaum Startkosten, die Website ist schnell online
- Hosting, Updates und Backups sind meist inklusive
- Feste monatliche Kosten, gut planbar
- Ein Ansprechpartner für alles rund um die Website
Was steckt in der Miete typischerweise drin?
Was genau im Monatspreis enthalten ist, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Typisch sind diese Bausteine, prüfe sie im Angebot einzeln:
Erstellung
Gestaltung und Aufbau der Website, oft auf Basis einer Vorlage.
Hosting und Sicherheit
Speicherplatz, SSL-Verschlüsselung und regelmäßige Updates.
Backups
Regelmäßige Sicherheitskopien, damit nichts verloren geht.
Kleine Änderungen
Ein gewisses Kontingent an Anpassungen pro Monat oder Jahr.
Schau genau hin, was nicht drin ist. Neue Seiten, neue Funktionen oder Texte schreiben kosten bei vielen Mietmodellen extra.
Vor dem Unterschreiben klären
Wem gehört die Domain? Wem gehören Texte, Bilder und Gestaltung? Wie lang ist die Mindestlaufzeit und wie kündigst du? Und was passiert mit der Website nach der Kündigung: Kannst du sie mitnehmen oder ist sie weg? Am besten steht die Domain von Anfang an auf deinem Namen.
Website mieten wird gefragter
Dass so viele die Frage nach dem Mieten stellen, sieht man auch in den Suchdaten. Ich habe in Google Trends verglichen, wie oft in Deutschland nach „website mieten“ und nach „website erstellen lassen“ gesucht wurde:

Bei 1 steht der Suchbegriff „website mieten“, das ist die blaue Kurve. Bei 2 siehst du, dass sie bis 2025 meist bei null lag und 2026 auf einmal regelmäßig ausschlägt. Google Trends zeigt keine Suchzahlen, sondern das Interesse im Verhältnis zum Höchstwert im Zeitraum. Die rote Kurve für „website erstellen lassen“ liegt trotzdem fast immer darüber: Die meisten suchen nach wie vor jemanden, der ihnen eine Website baut.
Schaust du nur auf die letzten zwölf Monate, wird das Bild noch klarer:

Bei 1 siehst du die Zeit von Ende Februar bis Juli 2026. In fast jeder Woche wurde nach „website mieten“ gesucht, vorher und danach gab es immer wieder Wochen ohne messbares Interesse. Für dich heißt das: Mietmodelle sind kein Randthema mehr, und entsprechend viele Angebote findest du. Umso wichtiger ist es, sie richtig zu vergleichen.
Website kaufen oder mieten: Ab wann rechnet sich was?
Jetzt wird es konkret. Ich rechne mit meinen Spannen: Kauf etwa 3.000 bis 5.000 Euro, Miete etwa 75 bis 200 Euro im Monat. So viel zahlst du bei der Miete über die Jahre zusammen:
Mietkosten über die Jahre
gerechnet mit 75 bis 200 € im Monat
| Zeitraum | Mieten zusammen | Kaufen |
|---|---|---|
| nach 1 Jahr | 900 bis 2.400 € | 3.000 bis 5.000 € einmalig, dazu laufende Kosten |
| nach 2 Jahren | 1.800 bis 4.800 € | kein neuer Kaufpreis, nur laufende Kosten |
| nach 3 Jahren | 2.700 bis 7.200 € | kein neuer Kaufpreis, nur laufende Kosten |
| nach 5 Jahren | 4.500 bis 12.000 € | kein neuer Kaufpreis, nur laufende Kosten |
Teilst du den Kaufpreis durch die Monatsmiete, siehst du, wann die Miete den Kaufpreis eingeholt hat. Im günstigsten Fall für den Kauf, also 3.000 Euro Kauf gegen 200 Euro Miete, ist das schon nach 15 Monaten der Fall. Im ungünstigsten Fall, 5.000 Euro Kauf gegen 75 Euro Miete, dauert es gut 5,5 Jahre (5.000 geteilt durch 75 ergibt rund 67 Monate).
Ganz fair ist dieser Vergleich aber nicht, denn in der Miete stecken meist Hosting und Pflege mit drin. Beim Kauf kommen diese Kosten noch obendrauf. Rechne deshalb beim Kauf die laufenden Kosten aus deinem Angebot für Hosting und Betreuung dazu, dann siehst du für deinen Fall, wo der Punkt liegt.
Die Kernaussage in einem Bild
Kaufen ist wie eine Eigentumswohnung: hoher Einstieg, danach gehört sie dir, die Nebenkosten bleiben. Mieten ist wie eine Mietwohnung: schnell eingezogen, planbare Kosten, aber nach dem Auszug bleibt dir nichts.
Für wen passt was?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Aus meiner Sicht hilft diese Einordnung:
- Mieten passt eher, wenn du gerade gründest, wenig Startkapital hast, schnell online sein willst und dich um nichts Technisches kümmern möchtest. Auch wer erst testen will, ob ein Angebot funktioniert, ist mit kleinen Monatsraten flexibler im Budget.
- Kaufen passt eher, wenn du langfristig planst, die Website als Teil deines Unternehmens siehst und sie über Jahre ausbauen willst, zum Beispiel mit neuen Leistungsseiten für Google. Über fünf Jahre und mehr ist Kaufen in meiner Rechnung meist günstiger.
KI-generiertEin Beispiel: Ein Friseursalon, der gerade eröffnet, braucht schnell eine schlanke Website mit Öffnungszeiten und Terminbuchung. Hier kann eine Miete der richtige Start sein. Die Tischlerei vom Anfang will dagegen jede Leistung auf einer eigenen Seite zeigen und damit bei Google gefunden werden. Für sie lohnt sich eher der Kauf.
Wichtig ist bei beiden Wegen: Plane einen späteren Wechsel mit ein. Ziehst du von einer gemieteten auf eine eigene Website um, sollten die alten Adressen sauber weitergeleitet werden, damit deine Platzierungen bei Google nicht verloren gehen. Wie das geht, steht in meinem Beitrag zum Website-Relaunch ohne Ranking-Verlust.
Häufige Fragen zu den Kosten einer Website
Was kostet eine Website 2027 für ein kleines Unternehmen?
Aus meiner Erfahrung kostet eine gekaufte Website etwa 3.000 bis 5.000 Euro, bei größeren Projekten auch mehr. Mietest du sie, liegst du bei etwa 75 bis 200 Euro im Monat. Beim Kauf kommen Hosting, Domain und Pflege noch dazu.
Ist es günstiger, eine Website zu mieten oder zu kaufen?
Kurzfristig ist Mieten günstiger, weil der große Betrag zum Start wegfällt. Über die Jahre holt die Miete den Kaufpreis ein, je nach Paket nach etwa 15 Monaten bis gut 5,5 Jahren. Die laufenden Kosten beim Kauf musst du dabei mitrechnen.
Gehört mir eine gemietete Website?
Das regelt der Vertrag. Oft bleibt die Website Eigentum des Anbieters, und du darfst sie nur nutzen, solange du zahlst. Kläre vor dem Unterschreiben, ob du Domain, Texte und Bilder bei einer Kündigung mitnehmen kannst.
Welche laufenden Kosten hat eine gekaufte Website?
Hosting und Domain, regelmäßige Updates, Sicherheitskopien und kleine Änderungen. Wie viel das ausmacht, hängt vom Hoster und vom Umfang der Betreuung ab. Lass dir diese Kosten im Angebot immer getrennt aufschlüsseln.
Kann ich von einer gemieteten Website später auf eine eigene wechseln?
Ja, aber plane es sauber. Wichtig sind die Domain auf deinem Namen und Weiterleitungen von allen alten Adressen auf die neuen Seiten. Sonst verlierst du Besucher und Platzierungen bei Google.
Warum sind Websites so unterschiedlich teuer?
Weil der Aufwand stark schwankt. Anzahl der Seiten, Texte, Fotos, Funktionen wie Buchung oder Shop und die Frage, ob die Website für Google optimiert wird, machen den größten Unterschied. Ein günstiges Angebot lässt oft genau diese Punkte weg.
Fazit
Was eine Website 2027 kostet, hängt vor allem davon ab, ob du kaufst oder mietest. Kaufen kostet etwa 3.000 bis 5.000 Euro zum Start, dazu kommen Hosting und Pflege, dafür gehört dir die Website. Mieten kostet etwa 75 bis 200 Euro im Monat, mit wenig Startkosten und viel Service, aber meist ohne Eigentum und mit Vertragsbindung. Rechne beide Wege über drei bis fünf Jahre durch und lies den Mietvertrag genau. Wenn du unsicher bist, schau dir meine Leistungen im Webdesign an oder sprich mich an, dann rechnen wir es für deinen Betrieb durch.
Quellen
- Google Trends: website mieten und website erstellen lassen, Deutschland, letzte 5 Jahre, abgerufen am 06.11.2026
- Google Trends: website mieten, Deutschland, letzte 12 Monate, abgerufen am 06.11.2026
- Preisspannen für Kauf und Miete: eigene Erfahrungswerte, Stand November 2026