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Jan Philipps, Freelancer für SEO, SEA, Google Ads & Webdesign

Webdesign

Website-Relaunch ohne Ranking-Verlust: worauf du achten musst

Worauf es beim Umzug ankommt, mit einem echten Fall aus über 200 Unterseiten.

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Es geht darum, wie du eine neue Website live stellst, ohne wichtige Rankings und Anfragen zu verlieren. Meine wichtigste Beobachtung ist: Der Verlust entsteht fast nie durch das neue Design, sondern durch alte Adressen, fehlende Weiterleitungen und Inhalte, die beim Umzug verschwinden.

Google bewertet einzelne Adressen. Hinter jeder Adresse stecken Signale, die sich über Jahre aufgebaut haben: Links, Suchanfragen und Klicks. Wenn eine Seite beim Relaunch eine neue Adresse bekommt und die alte ins Leere läuft, startet die neue Seite für Google praktisch bei null. Deshalb erfasse ich vor dem Relaunch alle alten Adressen. Dafür kombiniere ich mehrere Quellen: einen Crawl mit Screaming Frog, die Leistungsdaten aus der Google Search Console, Rankingdaten aus SE Ranking oder Sistrix und die alte XML-Sitemap. Keine Quelle findet alles allein. Aus diesen Daten baue ich eine Tabelle und sehe sofort, welche Seiten Besucher und Rankings bringen.

Aus dieser Tabelle wird der Weiterleitungsplan. Jede alte Adresse bekommt eine passende neue Adresse. Das muss eine dauerhafte 301-Weiterleitung sein. Ich leite nicht pauschal alles auf die Startseite, weil das Besucher verwirrt und für Google wie ein Fehler wirken kann. Wenn es keine direkte Entsprechung gibt, nehme ich die thematisch nächste Seite. Weiterleitungen würde ich nicht löschen, weil alte Links auch Jahre später noch auftauchen.

Bei der Märkischen Seniorenhilfe habe ich im August 2026 eine alte Website mit über 200 Unterseiten auf WordPress umgezogen. Rund 150 Standortseiten liegen jetzt einheitlich unter /standorte/. Jede alte Stadtseite bekam ihre neue Stadtseite, zum Beispiel Lippstadt. Texte und Meta-Descriptions, die funktioniert haben, haben wir übernommen und gezielt verbessert. Meine Faustregel ist: Eine gut rankende Seite darf besser werden, aber nicht dünner.

Am Tag des Umzugs prüfe ich Weiterleitungen, entferne Sperren wie noindex, stelle interne Links auf die neuen Adressen um, reiche die neue Sitemap ein, prüfe Canonicals und teste Analytics und Conversion-Tracking. Danach sind Schwankungen normal. Google spricht bei mittelgroßen Websites von einigen Wochen oder länger. Bei der Märkischen Seniorenhilfe blieb die Zahl der Suchbegriffe auf den Plätzen 1 bis 3 über den Umzug stabil. Im Oktober 2026 war die Seite für rund 1.400 Suchbegriffe zu finden, 39 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Meine wichtigste Empfehlung: Plane den Relaunch wie einen Umzug. Erst alle alten Adressen sichern, dann passende neue Seiten bauen, jede Adresse per 301 weiterleiten und gute Inhalte mitnehmen.

Inhaltsverzeichnis

Eine neue Website soll mehr Anfragen bringen. Bei vielen Relaunches passiert in den ersten Wochen aber das Gegenteil: Seiten, die jahrelang gefunden wurden, sind plötzlich weg, und die Anfragen gehen zurück. Fast immer liegt das nicht am neuen Design, sondern an Adressen, Weiterleitungen und Texten, die beim Umzug verloren gegangen sind.

Vorschaubild: Website-Relaunch ohne Ranking-Verlust: worauf du achten musst

In diesem Beitrag zeige ich dir, worauf es ankommt. Als Beispiel nehme ich den Relaunch der Märkischen Seniorenhilfe, die ich im Sommer 2026 von einem alten Website-System auf WordPress umgezogen habe, mit über 200 Unterseiten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor dem Relaunch jede alte Adresse erfassen und ihr eine passende neue Seite zuordnen.
  • Jede alte Adresse per 301 auf ihre neue Entsprechung leiten, nie alles auf die Startseite.
  • Gut rankende Inhalte übernehmen und verbessern, nicht radikal kürzen.
  • Titel und Meta-Descriptions, die funktioniert haben, mitnehmen.
  • Mit einigen Wochen Schwankung rechnen. Danach sollte der Relaunch nach oben führen.

Warum Rankings beim Relaunch verloren gehen

Google bewertet nicht deine Website als Ganzes, sondern einzelne Adressen. Hinter jeder URL stehen Signale, die sich über Jahre gesammelt haben: Links von anderen Websites, das Wissen, welche Suchanfragen die Seite gut beantwortet, und wie oft sie geklickt wird. Bekommt eine Seite beim Relaunch eine neue Adresse, weiß Google davon zunächst nichts. Die alte Adresse liefert einen Fehler, die neue fängt bei null an.

Dazu kommen zwei typische Fehler: Texte werden für das neue Design stark gekürzt, und Seiten, die gut liefen, fallen beim Aufräumen einfach weg. Beides kostet Rankings, auch wenn alle Weiterleitungen stimmen.

Google Search Central: Anleitung „Website migrieren“ mit Beispielen für geänderte URLs
Google beschreibt den Umzug mit neuen Adressen in einer eigenen Anleitung.Screenshot: Google Search Central

Schritt 1: Alle alten Adressen erfassen

Bevor du an Design denkst, brauchst du eine vollständige Liste aller bestehenden URLs. Google nennt das in seiner Anleitung die URL-Zuordnung, und sie ist die Grundlage für alles Weitere. Keine Quelle findet alle Adressen allein, deshalb nimmst du am besten mehrere zusammen:

  • Screaming Frog SEO Spider: Das Programm crawlt die alte Website so, wie Google es tut, und listet jede erreichbare Adresse mit Statuscode, Seitentitel und Description. Die kostenlose Version schafft bis zu 500 Adressen, für größere Websites brauchst du die Lizenz. Nach dem Umzug prüfst du damit im Listenmodus, ob jede alte Adresse wirklich per 301 weiterleitet.
  • Google Search Console: Im Leistungsbericht siehst du unter „Seiten“, welche Adressen Klicks und Impressionen bekommen. Das sind die Seiten, die du auf keinen Fall verlieren darfst. Die Oberfläche exportiert höchstens 1.000 Zeilen, bei großen Websites lohnt deshalb ein Blick in den Bericht „Seiten“ unter Indexierung zusätzlich.
  • SE Ranking: Zeigt, mit welchen Seiten deine Domain für welche Suchbegriffe rankt und welche Seiten Links von anderen Websites haben. Ich nutze es für das Ranking-Tracking, auch vor und nach einem Relaunch, so wie weiter unten bei der Märkischen Seniorenhilfe.
  • Sistrix: Zeigt ebenfalls die rankenden Adressen einer Domain mit ihren Suchbegriffen und dazu die Sichtbarkeit im Zeitverlauf. Nach dem Umzug siehst du damit schnell, ob einzelne Bereiche der Website einbrechen.
  • Die alte XML-Sitemap: Sie enthält die Adressen, die das alte System selbst kannte. Sichere sie vor dem Umzug, danach ist sie meist weg.

Alle Listen führst du in einer Tabelle zusammen und entfernst doppelte Einträge. Für jede Adresse notierst du, ob sie Besucher bringt und für welche Suchbegriffe sie gefunden wird. So siehst du sofort, welche Seiten du auf keinen Fall verlieren darfst. Wenn du eine WordPress-Website neu aufsetzt, ist diese Tabelle gleichzeitig dein Bauplan.

Schritt 2: Jede alte Adresse sauber weiterleiten

Aus der Liste wird der Weiterleitungsplan: jede alte URL in einer Spalte, die passende neue daneben. Eingerichtet wird das als 301-Weiterleitung, also als dauerhafter Umzug. Laut Google versteht die Suche eine dauerhafte Weiterleitung als Signal, dass die neue Adresse die maßgebliche ist. Eine temporäre Weiterleitung (302) tut das nicht, deshalb hat sie beim Relaunch nichts verloren.

Google Search Central: Tabelle der Weiterleitungstypen, 301 als dauerhafte Weiterleitung
Dauerhafte Weiterleitungen (301, 308) gibt Google als Signal an die neue Adresse weiter, temporäre nicht.Screenshot: Google Search Central

Wichtig ist, dass die neue Seite wirklich dasselbe Thema behandelt. Die bequeme Lösung, alle alten Adressen pauschal auf die Startseite zu leiten, rät Google ausdrücklich ab: Das verwirrt Besucher und kann als sogenannter Soft-404-Fehler gewertet werden. Dann ist die Seite für Google so gut wie verschwunden.

Nicht alles auf die Startseite

Hat eine alte Seite keine direkte Entsprechung mehr, leite sie auf die thematisch nächste Seite. Nur wenn es wirklich nichts Passendes gibt, darf die Adresse einen Fehler liefern.

Google Search Central: Hinweis „Irrelevante Weiterleitungen vermeiden“ und Empfehlung, Weiterleitungen mindestens ein Jahr beizubehalten
Google rät davon ab, viele alte Adressen auf die Startseite zu leiten, und empfiehlt, Weiterleitungen mindestens ein Jahr zu behalten.Screenshot: Google Search Central

Und die Weiterleitungen bleiben stehen. Google empfiehlt, sie möglichst lange beizubehalten, mindestens aber ein Jahr. Ich würde sie gar nicht löschen: Alte Links in Verzeichnissen, Lesezeichen und Mails tauchen auch Jahre später noch auf.

Aus der Praxis: der Relaunch der Märkischen Seniorenhilfe

Die Märkische Seniorenhilfe vermittelt 24-Stunden-Betreuung für Senioren, von Lüdenscheid aus in ganz Deutschland. Die alte Website lief auf einem älteren System eines polnischen Anbieters. Die Adressen sahen entsprechend aus, etwa „lippstadt,237,de.html“. Gefunden wurde die Seite vor allem über ihre vielen Stadtseiten.

Im August 2026 haben wir die Website komplett neu auf WordPress gebaut. Über 200 Unterseiten, davon rund 150 Standortseiten, die jetzt einheitlich unter /standorte/ liegen. So sind wir vorgegangen:

  1. 1

    Jede alte Adresse erfasst

    Alle Stadtseiten und Ratgeberseiten der alten Website in eine Tabelle, mit ihrer neuen Adresse daneben.

  2. 2

    Texte und Descriptions übernommen

    Was gefunden wurde, ist inhaltlich mitgezogen. Teile der Texte und die Meta-Descriptions haben wir übernommen und gezielt verbessert, nicht neu erfunden.

  3. 3

    301 von alt auf neu

    Jede alte Stadt-URL leitet dauerhaft auf ihre neue Standortseite, nicht auf die Startseite.

  4. 4

    Nach dem Umzug nachgeholfen

    Wichtige Standortseiten habe ich in der Search Console gezielt zur Indexierung eingereicht, zuerst die Städte, aus denen die meisten Anfragen kommen.

Vorheraltes System
  • Adressen wie lippstadt,237,de.html
  • keine einheitliche Struktur für die Städte
  • schwer zu pflegen
NachherWordPress
  • sprechende Adressen wie /standorte/lippstadt/
  • rund 150 Standortseiten in einer klaren Struktur
  • jede alte Adresse leitet per 301 auf ihre neue Seite

Konkret sieht das so aus. Die Stadtseite Lippstadt lag früher unter https://maerkische-seniorenhilfe.de/lippstadt,237,de.html. Heute liegt sie unter https://maerkische-seniorenhilfe.de/standorte/lippstadt/. Wer die alte Adresse aufruft, egal ob über einen alten Link, ein Lesezeichen oder Google, landet mit einer einzigen 301-Weiterleitung auf der neuen Seite. Hier ein Auszug aus dem Weiterleitungsplan:

Weiterleitungen der Märkischen Seniorenhilfe (Auszug)
  • /lippstadt,237,de.html301/standorte/lippstadt/Stadtseite: Die Zahl im alten Pfad stammte aus dem alten System, die neue Adresse ist sprechend.
  • /dusseldorf,37,de.html301/standorte/duesseldorf/Das alte System ließ Umlaute weg, die neue Adresse schreibt „ue“.
  • /24-stunden-pflege-in-munchen,53,de.html301/standorte/muenchen/Zweites, älteres Muster für Stadtseiten, landet auf derselben Standortseite.
  • /24-stunden-betreuung,20,de.html301/24-stunden-betreuung/Leistungsseite: Der Name bleibt, nur Zahl und Endung fallen weg.
  • /24h-betreuungsratgeber,367,de.html301/24h-betreuungsratgeber/
  • /demenz,23,de.html301/demenz/

Alle Adressen auf maerkische-seniorenhilfe.de, am 8. Oktober 2026 aufgerufen: jeweils Status 301 und eine einzige Weiterleitung.

Drei Dinge zeigen die Beispiele. Erstens landet jede alte Stadtseite auf genau ihrer neuen Stadtseite und nicht auf einer Übersicht. Zweitens muss die Weiterleitung die alte Schreibweise kennen: Wo früher „munchen“ stand, steht heute „muenchen“. Drittens bekommen auch Adressen nach einem älteren Muster eine Weiterleitung, an die im Alltag niemand mehr gedacht hat. Genau die findest du nur, wenn du mehrere Quellen aus Schritt 1 kombinierst.

Neue Standortseite Lippstadt der Märkischen Seniorenhilfe nach dem Relaunch auf WordPress
Die alte Adresse „lippstadt,237,de.html“ leitet heute per 301 auf diese neue Standortseite.Zahlen gesehen bei maerkische-seniorenhilfe.de, eigene Darstellung.

Inhalte mitnehmen, nicht wegkürzen

Ein neues Design verführt dazu, Texte radikal zu kürzen. Weniger Text sieht aufgeräumter aus. Für Google ist eine Seite, die vorher 800 Wörter hatte und jetzt 150, aber eine andere Seite. Sie beantwortet weniger Fragen und verliert oft genau die Suchbegriffe, für die sie gefunden wurde.

Meine Faustregel: Der Inhalt einer gut rankenden Seite darf besser werden, aber nicht dünner. Struktur, Zwischenüberschriften und Lesbarkeit kannst du gern verbessern. Die Aussagen, für die die Seite gefunden wurde, bleiben drin. Das gilt auch für Seitentitel und Meta-Descriptions: Was in den Suchergebnissen gut geklickt wurde, übernimmst du und änderst es nur gezielt.

Genauso wichtig: Seiten, die gut gefunden werden, verschwinden nicht. Beim Relaunch wird gern aufgeräumt, und dabei fallen Unterseiten weg, die im neuen Menü keinen Platz haben. Prüf vor jedem Löschen in deiner Tabelle, ob die Seite Besucher bringt. Wenn ja, bekommt sie eine neue Heimat, und die alte Adresse leitet dorthin.

Was am Tag des Umzugs passieren muss

Der Tag, an dem die neue Website live geht, entscheidet viel. Diese Punkte solltest du an dem Tag durchgehen:

Weiterleitungen testen

Stichproben aus der Tabelle aufrufen: Landet jede alte Adresse auf der richtigen neuen Seite, mit Status 301?

Sperren entfernen

Während der Entwicklung steht die neue Seite oft auf „noindex“. Diese Sperre muss raus, sonst bleibt alles unsichtbar.

Interne Links umstellen

Menü, Fußzeile und Texte verlinken direkt auf die neuen Adressen, nicht über Weiterleitungen.

Sitemap einreichen

Die neue Sitemap in der Search Console einreichen, damit Google die neuen Adressen schnell findet.

Canonicals prüfen

Die Canonical-Angaben der neuen Seiten müssen auf die neuen Adressen zeigen, nicht auf die alten.

Messung prüfen

Analytics und Conversion-Tracking auf der neuen Seite testen, sonst fehlen dir genau in der wichtigsten Phase die Zahlen.

Bleiben nach dem Umzug Seiten liegen, die Google findet, aber nicht aufnimmt, hilft dir mein Beitrag Warum Seiten nicht indexiert werden weiter.

Mit Schwankungen rechnen, dann soll es besser werden

Auch ein sauberer Relaunch läuft nicht ganz ohne Bewegung. Google muss die neuen Adressen crawlen, die Weiterleitungen verarbeiten und die Signale übertragen. Laut Google kann das bei mittelgroßen Websites einige Wochen oder länger dauern. In dieser Zeit schwanken die Positionen.

Google Search Central: Hinweis auf vorübergehende Schwankungen beim Ranking während einer Websiteverschiebung
Google kündigt die Schwankungen selbst an und rät zu etwas Geduld.Screenshot: Google Search Central

Bei der Märkischen Seniorenhilfe sah das so aus: Im Sommer gab es die erwartete Delle, Google hat die neuen Standortseiten erst nach und nach aufgenommen. Die Zahl der Suchbegriffe auf den Plätzen 1 bis 3 ist über den Umzug aber stabil geblieben. So sieht der Verlauf in meinem Ranking-Tracking aus (SE Ranking, google.de):

Suchbegriffe auf Platz 1 bis 3, Märkische Seniorenhilfe
Begriffe in den Top 3
Ende April13 Begriffe in den Top 3, noch auf der alten Website.
Juni22 Begriffe in den Top 3, vor dem Umzug.
UmzugRelaunch auf WordPress, 20 bis 23 Begriffe in den Top 3.
Anfang Oktober22 Begriffe in den Top 3, Kiel, Siegen und Rastatt neu auf Seite 1.
April 2026Juni 2026August 2026Oktober 2026

Eigene Messung mit SE Ranking auf google.de, Wochenwerte von April bis Oktober 2026.

Insgesamt ist die Seite im Oktober 2026 für rund 1.400 Suchbegriffe zu finden, 39 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mehr Begriffe sind seit Anfang September gestiegen als gefallen. Das ist das Ziel eines Relaunches: nicht nur nichts verlieren, sondern auf einer besseren Grundlage weiter wachsen. Wie lange so etwas grundsätzlich dauert, habe ich in Wie lange dauert SEO? beschrieben.

Ein Relaunch soll mehr bringen als vorher

Rankings halten ist die Pflicht. Die Kür ist, dass die neue Website mehr kann als die alte. Ein Relaunch ist die beste Gelegenheit, Dinge zu reparieren, die sich im laufenden Betrieb kaum anfassen lassen: eine klare Seitenstruktur, schnelle Ladezeiten, saubere Überschriften, eine Kontaktmöglichkeit auf jeder Seite. Bei der Märkischen Seniorenhilfe ist das zum Beispiel der Bedarfsbogen, den man von jeder Standortseite aus erreicht.

Plane deshalb beides zusammen: was erhalten bleiben muss, und was besser werden soll. Wenn du dabei Unterstützung willst, findest du hier mein Angebot für Webdesign und für SEO.

Häufige Fragen zum Website-Relaunch

Wie lange dauert es, bis sich die Rankings nach einem Relaunch erholen?

Google spricht bei mittelgroßen Websites von einigen Wochen oder länger, bis die neuen Adressen in den Suchergebnissen auftauchen. Bei sauber eingerichteten Weiterleitungen sind die Schwankungen meist überschaubar. Fehlen Weiterleitungen, kann der Verlust dauerhaft sein.

Muss ich die Domain behalten?

Nein, aber jeder Domainwechsel ist ein zusätzliches Risiko. Wechselst du die Domain, gehört neben den Weiterleitungen auch eine Adressänderung in der Search Console dazu. Bleibt die Domain gleich und ändern sich nur die Pfade, ist diese Meldung nicht nötig.

Wie lange müssen die 301-Weiterleitungen bestehen bleiben?

Google empfiehlt mindestens ein Jahr, besser so lange wie möglich. Ich empfehle, sie dauerhaft stehen zu lassen, weil alte Links von anderen Websites auch Jahre später noch Besucher bringen.

Darf ich beim Relaunch Texte ändern?

Ja, wenn sie dadurch besser werden. Kritisch ist, gut rankende Seiten stark zu kürzen oder ihr Thema zu verändern. Was die Seite bisher beantwortet hat, sollte sie danach mindestens genauso gut beantworten.

Fazit

Ein Relaunch kostet keine Rankings, wenn du ihn wie einen Umzug planst: Jede alte Adresse bekommt eine neue, jede Weiterleitung ist eine 301, und gute Inhalte ziehen mit. Rechne mit einigen Wochen Bewegung. Danach sollte die neue Website auf einer besseren Grundlage weiter wachsen, so wie bei der Märkischen Seniorenhilfe.

Quellen

Jan Philipps

Über den Autor

Jan Philipps

Freiberuflicher Spezialist für SEO, GEO & Google Ads, über 10 Jahre Erfahrung und offizieller Google Partner. Hier schreibe ich über das, was im Tagesgeschäft wirklich funktioniert.

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