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Stell dir vor, dir bietet jemand an, dass ChatGPT deinen Betrieb für kleines Geld empfiehlt. Eine neue Studie zeigt, warum solche Angebote funktionieren können und warum ich trotzdem abrate.
Forscher der Fudan-Universität in Shanghai haben zehn KI-Suchen getestet, darunter ChatGPT, Perplexity, Grok und eine Google-KI. Sie haben Beiträge zu einem frei erfundenen Begriff auf Plattformen veröffentlicht, die diese Dienste gern zitieren. Das Ergebnis: Acht von zehn KI-Suchen haben das Erfundene innerhalb von sieben Tagen zitiert. Wie oft danach, war sehr unterschiedlich. Grok verlinkte in über neunzig Prozent der Antworten auf die Testbeiträge, ChatGPT in etwa einem Drittel.
Was dabei wichtig ist, ist Folgendes: Der Ort zählte mehr als die Menge. Ein Beitrag auf einer beliebten Plattform wirkte stärker als zwanzig Beiträge auf einer weniger beliebten Seite. Vierzig Beiträge auf einer eigenen WordPress-Website wurden in einer Woche gar nicht zitiert. Und ein Kauf für vierzehn US-Dollar bei einem GEO-Anbieter reichte, damit eine chinesische KI-Suche die gestreuten Inhalte nach einer Stunde nannte. Die Forscher betonen selbst, dass das ein Einzelfall ist und alle Themen erfunden waren.
Google hat schon im Mai 2026 klargestellt, dass seine Spamrichtlinien auch für KI-Antworten in der Google-Suche gelten. Wer sie manipulieren will, riskiert schlechtere Platzierungen oder den Ausschluss der ganzen Website. Im Leitfaden zur KI-Suche schreibt Google außerdem, dass unechte Erwähnungen weniger bringen, als man denkt.
Meine Empfehlung: Klick bei deiner eigenen Recherche die Quellen unter KI-Antworten an. Frag ab und zu mehrere KI-Suchen, was sie über deinen Betrieb sagen, und korrigiere Fehler auf der Website und im Google-Unternehmensprofil. Setz auf echte Erwähnungen wie Bewertungen, Presse oder ein eigenes Video. Und wenn dir jemand verspricht, dich in ChatGPT nach oben zu bringen, frag genau nach, wie. Lautet die Antwort, dass Texte auf vielen Plattformen gestreut werden, ist das genau das, was Google als Spam einstuft.
Inhaltsverzeichnis
- Die wichtigsten Begriffe, einfach erklärt
- Was die Forscher untersucht haben
- Das Ergebnis: Erfundenes landet schnell in KI-Antworten
- Wo veröffentlicht wird, zählt mehr als wie oft
- Ein GEO-Angebot für 14 US-Dollar
- Was Google dazu sagt
- Die Grenzen der Studie
- Was das für dein Unternehmen heißt
- Häufige Fragen zur Manipulation von KI-Suchen
- Fazit
- Quellen
Stell dir vor, ein Malerbetrieb bekommt eine E-Mail: „Für kleines Geld sorgen wir dafür, dass ChatGPT und Co. Ihren Betrieb empfehlen.“ Klingt verlockend. Eine neue Studie zeigt, dass solche Abkürzungen technisch tatsächlich funktionieren können: Acht von zehn KI-Suchen zitierten innerhalb einer Woche einen frei erfundenen Begriff, den Forscher im Netz gestreut hatten. Ich erkläre, was die Studie genau gemessen hat, was Google dazu sagt und warum ich trotzdem jedem Unternehmen davon abrate.

Das Wichtigste in Kürze
- Forscher der Fudan-Universität in Shanghai haben am 8. Oktober 2026 eine Studie zu zehn KI-Suchen veröffentlicht, darunter ChatGPT, Perplexity, Grok und Google.
- 8 von 10 KI-Suchen zitierten einen erfundenen Begriff innerhalb von sieben Tagen, nachdem die Forscher normale Beiträge auf beliebten Plattformen veröffentlicht hatten.
- Entscheidend war der Ort: Ein Beitrag auf einer Plattform, die eine KI-Suche gern zitiert, wirkte stärker als über 20 Beiträge auf weniger beliebten Seiten.
- Seit dem 15. Mai 2026 steht in Googles Spamrichtlinien ausdrücklich: Auch der Versuch, Antworten von generativer KI in der Google-Suche zu manipulieren, ist Spam.
- Für Unternehmen heißt das: KI-Antworten nicht blind glauben, regelmäßig prüfen, was KI über den eigenen Betrieb sagt, und auf echte Erwähnungen setzen statt auf gekaufte.
Die wichtigsten Begriffe, einfach erklärt
- KI-Suche: ein Dienst, der eine Frage nicht mit einer Liste von Links beantwortet, sondern mit einem geschriebenen Text. Beispiele sind ChatGPT mit Websuche, Perplexity oder die Übersichten mit KI und der KI-Modus bei Google.
- Zitat oder Quelle: der Link, den die KI-Suche unter oder in ihre Antwort setzt. Er zeigt, von welcher Website sie die Information hat.
- GEO: kurz für Generative Engine Optimization, also das Optimieren von Inhalten, damit KI-Suchen sie finden und nennen. Was dazu gehört, erkläre ich unter Was ist GEO?
- Spam: Google versteht darunter Techniken, die Nutzer täuschen oder die Suche manipulieren sollen. Wer dabei erwischt wird, rutscht ab oder verschwindet ganz aus den Ergebnissen.
Was die Forscher untersucht haben
Sechs Forscher der Fudan-Universität in Shanghai haben ihre Arbeit am 8. Oktober 2026 auf arXiv veröffentlicht, einer Plattform, auf der Wissenschaftler ihre Studien frei zugänglich machen. Ein Gutachterverfahren wie bei einer Fachzeitschrift hat sie dort noch nicht durchlaufen. Getestet haben die Forscher zehn KI-Suchen: vier aus dem englischsprachigen Netz (ChatGPT, Perplexity, Grok und eine Google-KI, die in der Studie nicht genauer benannt wird) und sechs chinesische Dienste.
Zuerst haben sie ausgewertet, welche Websites die zehn Dienste überhaupt zitieren: 17.211 Zitate aus 6.356 verschiedenen Domains. Dann haben sie auf genau den Plattformen, die eine KI-Suche besonders gern nennt, eigene Beiträge veröffentlicht, zum Beispiel auf Medium oder YouTube. Darin ging es um Themen, die es so nicht gibt, etwa ein erfundenes „Kaktus-Schwerkraft-Protokoll“. In die Texte bauten sie erfundene Details ein, zum Beispiel Namen und Zahlen. So konnten sie später genau erkennen, ob eine KI-Antwort aus ihren Beiträgen stammt. Getestet wurde im März und April 2026.

Was zeigt der Screenshot? Die offizielle Seite der Studie mit Titel, Autoren und Zusammenfassung auf Englisch. Im roten Rahmen stehen die drei Kernergebnisse: KI-Suchen zitieren vor allem einige bestimmte Plattformen, 15 von 22 getesteten Plattformen lassen sich mit wenig oder mittlerem Aufwand für eigene Beiträge nutzen, 8 von 10 KI-Suchen haben einen erfundenen Begriff innerhalb von sieben Tagen zitiert, und ein Kauf für 14 US-Dollar bei einem GEO-Anbieter reichte, damit eine KI-Suche die gestreuten Inhalte innerhalb einer Stunde nannte.
Das Ergebnis: Erfundenes landet schnell in KI-Antworten
Für das erfundene Protokoll zitierten acht der zehn Dienste die Testbeiträge innerhalb einer Woche, darunter alle vier aus dem englischsprachigen Netz. Wie oft das danach passierte, unterschied sich deutlich. Die Studie zählt dafür, wie viele Antworten ab dem ersten Treffer einen Link auf die Testbeiträge enthielten:
Laut Studie, Zeitraum ab dem ersten Zitat innerhalb der Testwoche. Noch wichtiger ist, ob die KI die erfundenen Details auch als Tatsache weitergibt. Das passierte bei Grok in 53,3 Prozent der Antworten, bei ChatGPT in 10 Prozent, bei der Google-KI in 6,1 Prozent und bei Perplexity in keiner einzigen. Über alle zehn Dienste und drei Testthemen hinweg verlinkten 176 von 1.004 Antworten auf einen der Testbeiträge, das sind 17,5 Prozent.
Zur Einordnung: Das waren Themen, zu denen es sonst nichts im Netz gab. Wer nach einem Begriff fragt, den nur eine einzige Quelle kennt, bekommt eben diese Quelle. Bei einer echten Frage wie „Welcher Maler in Köln ist gut?“ konkurrieren viele echte Quellen miteinander. Das hat die Studie nicht gemessen.
Wo veröffentlicht wird, zählt mehr als wie oft
Der spannendste Teil für Website-Betreiber ist ein anderer Test. Die Forscher veröffentlichten Beitragspaare zu wenig bekannten Urlaubszielen: einen Beitrag auf einer Plattform, die eine KI-Suche gern zitiert, und einen auf einer, die sie selten nennt. In jedem Paar kam das erste Zitat von der beliebten Plattform. Auf der weniger beliebten Seite brauchte es im besten Fall 20 Beiträge, bis überhaupt ein Zitat kam. Und 40 Beiträge auf einer eigenen WordPress-Website wurden innerhalb einer Woche gar nicht zitiert.

Was zeigt der Screenshot? Die Einleitung des Volltexts, Englisch. Im roten Rahmen fassen die Forscher den Veröffentlichungstest zusammen: 8 von 10 Diensten zitierten das erfundene Konzept innerhalb von sieben Tagen, Beiträge auf beliebten Plattformen erschienen früher, der beste Fall auf einer weniger beliebten Seite erst nach 20 Beiträgen, und die eigene WordPress-Website blieb nach 40 Beiträgen eine Woche lang unzitiert. Bis zum ersten Zitat vergingen zwischen 24 Stunden und über fünf Tagen. Für dich heißt das: Für KI-Suchen zählt sehr, auf welcher Plattform ein Inhalt steht.
Die Kernaussage in einem Bild
Eine KI-Suche ist wie ein Reporter mit wenig Zeit, der immer zuerst bei denselben paar Anlaufstellen nachfragt. Was dort steht, landet im Artikel. Wer dort nicht vorkommt, wird übersehen, auch wenn er die bessere Auskunft hätte.
Daraus würde ich nicht schließen, dass die eigene Website egal ist. Eine Woche ist kurz, und für eine Suchmaschine ist eine neue Seite ohne Verlinkung erst einmal unbekannt. Es zeigt aber, wie stark KI-Suchen auf wenige Plattformen setzen. Wie ChatGPT seine Quellen auswählt, erkläre ich ausführlicher im Beitrag Query Fan-out: So sucht ChatGPT.
Ein GEO-Angebot für 14 US-Dollar
Zum Schluss haben die Forscher ein billiges Angebot eines chinesischen Dienstleisters gekauft, der Beiträge im Netz verteilt. Laut Studie: Zahlung um 18:16 Uhr, um 18:44 Uhr waren 13 Beiträge auf fünf Plattformen online, und um 19:44 Uhr zitierte die chinesische KI-Suche Doubao einen davon samt der eingebauten Erkennungszeichen. Die Forscher betonen selbst, dass das ein einzelner Fall ist und keine Erfolgsquote.
Für mich ist das trotzdem ein Warnsignal. Solche Angebote gibt es auch auf Deutsch, meist mit Versprechen wie „in ChatGPT empfohlen werden“. Was dahinter steckt, ist oft genau das: Texte auf fremden Plattformen streuen, damit eine KI sie aufgreift.
Was Google dazu sagt
Google hat seine Antwort schon vor der Studie gegeben. Am 15. Mai 2026 hat Google laut Änderungsprotokoll der Search-Central-Dokumentation klargestellt, dass die Spamrichtlinien auch für Antworten von generativer KI in der Google-Suche gelten. So steht es jetzt gleich am Anfang der Spamrichtlinien:

Was zeigt der Screenshot? Googles offizielle Spamrichtlinien auf Deutsch. Im roten Rahmen steht: Spam sind Techniken, die Nutzer täuschen oder die Suchsysteme manipulieren sollen, ausdrücklich auch durch den Versuch, Antworten zu manipulieren, die von generativer KI in der Google-Suche erzeugt werden. Darunter erklärt Google, dass solche Verstöße automatisch oder von Menschen erkannt werden und zu schlechteren Platzierungen oder zum Ausschluss aus den Ergebnissen führen können. Für dich heißt das: Wer KI-Antworten bei Google manipulieren will, riskiert die Sichtbarkeit der ganzen Website.
Noch deutlicher wird Google in seinem Leitfaden für die Suche mit generativer KI. Dort steht das Erzeugen unechter Erwähnungen auf der Liste der Dinge, die man sich sparen kann:

Was zeigt der Screenshot? Einen Abschnitt aus Googles Leitfaden zur KI-Suche. Im roten Rahmen steht: Die KI-Funktionen von Google zeigen, was im Web über Produkte und Dienstleistungen gesagt wird, auch in Blogs, Videos und Foren. Unechte Erwähnungen zu erzeugen, sei aber nicht so hilfreich, wie es scheine, denn die KI-Funktionen hängen an denselben Systemen, die hochwertige Inhalte bevorzugen und Spam aussortieren. Für dich heißt das: Was bei einer kleinen KI-Suche vielleicht kurz klappt, versucht Google gezielt zu verhindern.
Auch Anthropic, die Firma hinter Claude, verbietet in ihrer Nutzungsrichtlinie, die Quellen von Suchmaschinen und KI-Systemen mit Inhalten zu manipulieren, die Herkunft oder Unabhängigkeit falsch darstellen. Mehr dazu im Beitrag über die Claude-5.5-Modelle.
Vorsicht bei solchen Angeboten
Verspricht dir jemand, dass ChatGPT, Gemini oder Google dich bald empfehlen, frag genau nach, wie das passieren soll. Lautet die Antwort sinngemäß „wir veröffentlichen Texte über dich auf vielen Plattformen“, ist das genau die Technik, die Google als Spam einstuft.
Die Grenzen der Studie
Die Forscher nennen die Schwächen ihrer Arbeit selbst, und die gehören dazu:
- Alle Testthemen waren erfunden oder sehr speziell. Keines war eine echte Marke oder ein echtes Produkt, bei dem es viele andere Quellen gibt.
- Die Fragen an die KI-Suchen waren ausgedacht und stammen nicht aus echten Suchanfragen von Nutzern.
- Getestet wurde im März und April 2026. KI-Suchen ändern sich schnell, die Zahlen können heute schon anders sein.
- Der Kauf beim GEO-Anbieter war ein einziger Fall.
Laut Studie haben die Forscher alle zehn Anbieter informiert, sechs haben den Eingang bestätigt, darunter ChatGPT, Perplexity und Google. Ihre Testbeiträge haben sie nach jedem Abschnitt gelöscht. Spannend: Bei einem Test wurden die Beiträge nach elf Tagen gelöscht, und eine KI-Suche zitierte sie noch bis Tag 15 weiter.
Was das für dein Unternehmen heißt
Ich ziehe aus der Studie vier Dinge für die Praxis:
KI-Antworten prüfen
Wenn du selbst mit ChatGPT oder Perplexity recherchierst, etwa nach Lieferanten oder Fördermitteln: Klick die Quellen an. Eine einzige Quelle ist kein Beleg.
Nachsehen, was KI über dich sagt
Frag mehrere KI-Suchen ab und zu nach deinem Betrieb und deiner Leistung in deiner Stadt. Stimmen Adresse, Leistungen und Preise?
Echte Erwähnungen statt gekaufter
Bewertungen, Presse, Verbände, ein echtes Video auf YouTube: Das sind Quellen, die KI-Suchen ohnehin gern zitieren und die Google nicht als Spam wertet.
Die eigene Website als Fundament
Klare Leistungsseiten mit Ort, Ablauf und echten Fotos bleiben die Grundlage. Dort kannst du jede Angabe selbst richtigstellen.

Für den zweiten Punkt eine konkrete Prüfung, die ich bei Kunden einmal im Quartal machen würde:
- 1
Fragen festlegen
Drei bis fünf Fragen, die deine Kunden stellen würden, zum Beispiel „Maler in Köln für Altbau“.
- 2
Mehrere Dienste fragen
Die gleichen Fragen in ChatGPT, Perplexity, Gemini und im Google KI-Modus stellen.
- 3
Quellen notieren
Welche Websites werden zitiert? Bist du dabei, und stimmen die Angaben über dich?
- 4
Lücken schließen
Fehlt etwas oder ist etwas falsch, die eigene Website, das Google-Unternehmensprofil und echte Einträge korrigieren.
Wie du auf saubere Weise in KI-Antworten auftauchst, steht ausführlich in den Beiträgen In KI sichtbar werden und Als Quelle in ChatGPT erscheinen. Wenn du dabei Begleitung möchtest, findest du mein Angebot unter GEO Freelancer.
Häufige Fragen zur Manipulation von KI-Suchen
Kann man ChatGPT oder Google mit Beiträgen manipulieren?
Die Studie zeigt, dass KI-Suchen bei Themen ohne andere Quellen schnell gestreute Beiträge zitieren. Google stuft solche Versuche seit Mai 2026 ausdrücklich als Spam ein, auch für die KI-Antworten in der Google-Suche. Bei echten Fragen mit vielen Quellen ist die Wirkung laut Studie nicht untersucht.
Ist das Streuen von Beiträgen für GEO verboten?
Gesetzlich ist das eine Frage für einen Anwalt, das hier ist keine Rechtsberatung. Bei Google verstößt es gegen die Spamrichtlinien, wenn es vor allem darauf zielt, Rankings oder KI-Antworten zu manipulieren. Die Folge kann eine schlechtere Platzierung oder der Ausschluss aus den Ergebnissen sein.
Was tue ich, wenn eine KI Falsches über meinen Betrieb sagt?
Zuerst die zitierte Quelle ansehen. Liegt der Fehler dort, die Quelle korrigieren oder korrigieren lassen. Liegt er auf deiner Website oder im Google-Unternehmensprofil, dort richtigstellen. KI-Suchen übernehmen Änderungen erst, wenn sie die Seiten neu abrufen, das kann dauern.
Welche KI-Suche war in der Studie am zuverlässigsten?
Perplexity hat als einziger der vier englischsprachigen Dienste keine erfundenen Details als Tatsache wiedergegeben, Grok am häufigsten. Ich würde daraus aber keine Rangliste ableiten: Die Tests liefen im März und April 2026 mit erfundenen Themen, und alle Anbieter entwickeln ihre Systeme laufend weiter.
Fazit
Die Studie zeigt, wie stark KI-Suchen an wenigen Plattformen hängen und wie schnell sich dort gestreute Inhalte in Antworten wiederfinden. Für Unternehmen ist das keine Einladung, sondern eine Warnung: Google wertet Manipulation von KI-Antworten seit Mai 2026 ausdrücklich als Spam, und Abkürzungen können die ganze Website kosten. Sinnvoller ist, regelmäßig zu prüfen, was KI über den eigenen Betrieb sagt, die eigene Website sauber aufzustellen und auf echte Erwähnungen zu setzen.
Quellen
- arXiv: From Public Posts to AI-Search Citations: Measuring the Fragility of AI Search, Fudan-Universität, eingereicht am 08.10.2026 (englisch)
- arXiv: Volltext der Studie mit Methodik, Zahlen und Grenzen (englisch)
- Google Search Central: Spamrichtlinien für die Google Websuche, Stand 02.09.2026, abgerufen am 21.10.2026
- Google Search Central: Änderungsprotokoll der Dokumentation, Eintrag vom 15.05.2026 (englisch)
- Google Search Central: Leitfaden zur Suche mit generativer KI, abgerufen am 21.10.2026
- Search Engine Journal: Bericht über die Studie vom 19.10.2026 (englisch)