Zusammenfassung lesen
In dem Blogbeitrag erfährst du, worin sich die beiden bekanntesten Page Builder für WordPress unterscheiden, was sie kosten und worauf es für Ladezeit und Google wirklich ankommt.
Elementor ist ein Plugin, das du in viele Themes einbauen kannst. Es gibt eine kostenlose Version im offiziellen Verzeichnis, laut WordPress.org mit über zehn Millionen aktiven Installationen. Die Pro-Pakete kosten laut Preisseite sechzig, vierundachtzig oder hundertacht Euro im Jahr, je nachdem, für wie viele Websites.
Divi kommt von Elegant Themes und ist Theme und Builder in einem. Eine kostenlose Version gibt es nicht, dafür eine dreißigtägige Geld-zurück-Garantie. Die Lizenz kostet neunundachtzig Dollar im Jahr oder einmalig zweihundertneunundvierzig Dollar, und zwar für unbegrenzt viele Websites. Das ist vor allem für Agenturen und Freelancer interessant.
Bei der Ladezeit gilt: Beide Builder erzeugen mehr Code als eine schlanke, von Hand gebaute Seite. Ob eine Website langsam wird, hängt aber vor allem davon ab, wie sie gebaut ist. Wenige Erweiterungen, kleine Bilder, höchstens zwei Schriften und sparsame Animationen machen den Unterschied. Google erwartet zum Beispiel, dass der größte Inhalt einer Seite innerhalb von zweieinhalb Sekunden lädt.
Ein Punkt, den viele erst später merken: Wer mit einem Page Builder baut, bindet seine Inhalte daran. Ein späterer Wechsel bedeutet meist, die Seiten neu aufzubauen. Das gilt für beide.
Meine Faustregel: Für eine einzelne Unternehmenswebsite ist Elementor ein guter Einstieg, weil du kostenlos starten kannst. Wer viele Websites betreut, fährt mit der pauschalen Divi-Lizenz oft günstiger.
Mein Tipp zum Schluss: Teste beide mit einer echten Seite deiner Website, nicht mit einer Demo. Dann merkst du schnell, welche Bedienung dir liegt und wie schnell die Seite am Ende lädt.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Divi und Elementor sind die bekanntesten visuellen Page Builder für WordPress.
- Elementor gibt es kostenlos, die Pro-Pakete kosten laut Preisseite 60 €, 84 € oder 108 € im Jahr, je nach Zahl der Websites.
- Divi kostet 89 $ im Jahr oder einmalig 249 $, jeweils für unbegrenzt viele Websites.
- Laut WordPress.org hat Elementor über 10 Millionen aktive Installationen.
- Wer einen Builder wählt, bindet sich: Ein späterer Wechsel bedeutet meist, Seiten neu aufzubauen.
Wer eine WordPress-Website ohne Programmierkenntnisse gestalten will, landet fast immer bei der Frage: Divi oder Elementor? Beide Page Builder sind beliebt, beide machen das Gestalten per Maus möglich, und beide haben treue Fans. In diesem Vergleich zeige ich die Unterschiede bei Preis, Bedienung, Ladezeit und Sichtbarkeit bei Google, mit geprüften Preisen von den Anbieterseiten.

Welches Website-System grundsätzlich wofür passt, steht in meinem CMS-Vergleich. Hier geht es um die Frage, wie du WordPress gestaltest.
Was ein Page Builder überhaupt macht
WordPress bringt einen eigenen Editor mit. Page Builder wie Divi und Elementor ersetzen oder erweitern ihn um eine visuelle Oberfläche: Du ziehst Elemente wie Überschriften, Bilder, Buttons oder Formulare per Drag-and-drop an die richtige Stelle und siehst sofort, wie die Seite aussieht. Das spart Zeit und macht Änderungen auch ohne Entwickler möglich.
Divi und Elementor im Überblick
Elementor ist ein Plugin, das du in jedes WordPress-Theme einbauen kannst. Es gibt eine kostenlose Version im offiziellen Plugin-Verzeichnis, für mehr Funktionen wie den Theme Builder oder Shop-Elemente brauchst du ein Pro-Paket. Laut WordPress.org hat Elementor über 10 Millionen aktive Installationen und eine Bewertung von 4,5 von 5 Sternen.

Divi kommt von Elegant Themes und ist Theme und Builder in einem, den Builder gibt es auch einzeln als Plugin. Eine kostenlose Version gibt es nicht, dafür laut Anbieter eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Die Lizenz gilt für unbegrenzt viele Websites, was vor allem für Agenturen und Freelancer interessant ist.
Preise im Vergleich
Bei den Preisen unterscheiden sich die beiden deutlich. Elementor rechnet pro Website ab, Divi pauschal für beliebig viele Websites.

Für eine einzelne Website ist Elementor also günstiger im Einstieg. Wer viele Websites betreut, rechnet anders, denn bei Divi deckt eine Lizenz alle Projekte ab.

Der große Vergleich
Divi und Elementor im Vergleich
Preise laut den Preisseiten der Anbieter, geprüft am 8. Oktober 2026. Bewertung der übrigen Punkte nach meiner Einschätzung.
| Kriterium | Divi | Elementor |
|---|---|---|
| Art | Theme und Builder in einem, Builder auch als Plugin | Plugin, funktioniert mit vielen Themes |
| Kostenlose Version | Nein, 30 Tage Geld-zurück-Garantie | Ja, im WordPress-Verzeichnis |
| Preis | 89 $ im Jahr oder einmalig 249 $ | Pro ab 60 € im Jahr (1 Website) |
| Anzahl Websites | Unbegrenzt | Je nach Paket 1 oder mehr |
| Bedienung | Bearbeiten direkt auf der Seite | Seitenleiste mit Elementen, Vorschau rechts |
| Vorlagen | Große Bibliothek an fertigen Layouts | Große Bibliothek, viele Drittanbieter-Erweiterungen |
| Passt für | Agenturen und Freelancer mit vielen Websites | Einzelne Websites, Einstieg mit der Gratisversion |
Ladezeit und Sichtbarkeit bei Google
Beide Builder erzeugen mehr Code als eine schlanke, von Hand gebaute Seite. Ob eine Website langsam wird, hängt aber vor allem davon ab, wie sie gebaut ist: Wie viele Erweiterungen laufen, wie groß sind die Bilder, wie viele Schriften und Animationen sind im Einsatz? Mit beiden Systemen lassen sich schnelle und langsame Seiten bauen.

Für Google zählt am Ende, dass Seitentitel, Beschreibungen, Überschriften und Inhalte sauber gepflegt sind und die Seite auf dem Handy schnell lädt. Das geht mit Divi und Elementor gleichermaßen, wenn man diszipliniert baut. Wie ich Ladezeit und Technik bei WordPress-Seiten angehe, beschreibe ich unter WordPress SEO.
So bleibt eine Builder-Seite schnell
- 1
Wenige Erweiterungen
Jedes zusätzliche Add-on lädt eigenen Code. Nur nutzen, was wirklich gebraucht wird.
- 2
Bilder verkleinern
Moderne Formate und passende Größen statt Originalfotos aus der Kamera.
- 3
Schriften begrenzen
Zwei Schriften reichen fast immer, lokal eingebunden statt von fremden Servern.
- 4
Animationen sparsam
Bewegung dort, wo sie hilft, nicht in jedem Abschnitt.
- 5
Messen
Regelmäßig mit PageSpeed Insights prüfen, vor allem die mobile Ansicht.
Die Sache mit der Bindung
Ein Punkt, den viele erst später merken: Wer mit einem Page Builder baut, bindet die Inhalte an diesen Builder. Wechselst du später zu einem anderen Builder oder zurück zum WordPress-Editor, müssen die Seiten in der Regel neu aufgebaut werden. Das gilt für Divi und Elementor gleichermaßen. Deshalb lohnt es sich, die Entscheidung am Anfang bewusst zu treffen.
Wann welcher Builder passt
- Lizenz für unbegrenzt viele Websites.
- Theme und Builder aus einer Hand.
- Gut für Agenturen und Freelancer.
- Kostenlos starten, später upgraden.
- Mit vielen Themes kombinierbar.
- Sehr großes Angebot an Erweiterungen.
Meine Einschätzung
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber eine klare Faustregel: Für eine einzelne Unternehmenswebsite ist Elementor ein guter Einstieg, weil du kostenlos starten und dich langsam herantasten kannst. Wer viele Websites betreut, fährt mit der pauschalen Divi-Lizenz oft günstiger. Wichtiger als die Wahl des Builders ist aus meiner Sicht, wie die Website gebaut wird: schlank, schnell und mit sauberer Struktur für Google.
Mein Tipp
Teste beide vorher mit einer echten Seite deiner Website, nicht mit einer Demo. Dann merkst du schnell, welche Bedienung dir liegt und wie schnell die Seite am Ende lädt.
Häufige Fragen
Ist Elementor kostenlos?
Ja, es gibt eine kostenlose Version im WordPress-Verzeichnis. Für den Theme Builder, Shop-Elemente und weitere Funktionen brauchst du ein Pro-Paket ab 60 € im Jahr.
Lohnt sich die Divi-Lifetime-Lizenz?
Wenn du Divi länger als etwa drei Jahre nutzen willst, ist die einmalige Lizenz für 249 $ günstiger als die Jahreslizenz für 89 $.
Welcher Builder ist besser für SEO?
Keiner ist grundsätzlich besser. Entscheidend sind saubere Inhalte, gute Struktur und kurze Ladezeiten, und die erreichst du mit beiden.
Kann ich später von Divi zu Elementor wechseln?
Ja, aber die Seiten müssen in der Regel neu aufgebaut werden. Plane dafür Zeit ein und richte Weiterleitungen ein, falls sich Adressen ändern.
Brauche ich überhaupt einen Page Builder?
Nicht unbedingt. Der WordPress-Editor ist inzwischen deutlich besser geworden. Für viele einfache Seiten reicht er, ein Builder lohnt sich vor allem bei individueller Gestaltung.
Was kostet eine Website mit Divi oder Elementor insgesamt?
Zum Builder kommen Hosting, Domain und gegebenenfalls weitere Erweiterungen. Der größte Posten ist meist die Arbeitszeit für Gestaltung und Inhalte.
Fazit
Divi und Elementor sind beide ausgereifte Page Builder. Elementor punktet mit dem kostenlosen Einstieg und vielen Erweiterungen, Divi mit der pauschalen Lizenz für beliebig viele Websites. Für Google und Besucher zählt am Ende weniger der Builder als die Frage, wie sauber und schnell die Website gebaut ist.
Quellen
- Elementor: Preise: geprüft am 08.10.2026
- Elegant Themes: Divi Preise: geprüft am 08.10.2026
- Google Search Central: Core Web Vitals: Messwerte und Richtwerte
- WordPress.org: Elementor: aktive Installationen und Bewertung