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Jan Philipps – Freelancer für SEO, SEA, Google Ads & Webdesign

Glossar · Kosten & Kennzahlen

CPL — Cost per Lead

Kosten pro Anfrage (Lead) — wie viel Werbebudget eine Kontaktanfrage gekostet hat.

Was bedeutet CPL?

CPL bedeutet „Cost per Lead": Wie viel Werbegeld nötig war, um eine konkrete Kontaktanfrage zu erhalten (z. B. ein ausgefülltes Formular).

Rechenbeispiel: 500 € Budget, 10 Anfragen → 50 € CPL. Der CPL ist eine der wichtigsten Zahlen für Dienstleister, weil er direkt zeigt, was eine Anfrage kostet. Je niedriger bei gleichbleibender Qualität, desto effizienter die Kampagne.

Damit der CPL überhaupt messbar ist, braucht es ein sauberes Conversion-Tracking: Jede Anfrage über Formular, Anruf oder Termin muss der jeweiligen Kampagne zugeordnet werden. Ohne dieses Setup kennen Sie nur Ihre Ausgaben, nicht aber, welche Anzeige oder welches Keyword die Anfragen liefert. Der CPL lässt sich dann pro Kanal, Kampagne und sogar pro Suchbegriff auswerten und gezielt optimieren.

Ein niedriger CPL ist nur dann ein gutes Zeichen, wenn die Lead-Qualität stimmt. Billige Anfragen, die nie zu Aufträgen werden, täuschen Effizienz nur vor. Deshalb gehört der CPL immer zusammen mit der Abschlussquote betrachtet — die Verbindung daraus ergibt den CPA. Abzugrenzen ist der CPL vom CPC: Der CPC misst den Klick, der CPL erst die tatsächliche Kontaktaufnahme.

Häufige Fragen zu CPL

Was ist der Unterschied zwischen CPL und CPC?
Der CPC misst die Kosten pro Klick auf eine Anzeige, der CPL die Kosten pro tatsächlicher Anfrage. Viele Klicks führen nicht zu Leads, deshalb liegt der CPL immer über dem CPC. Für Dienstleister ist der CPL aussagekräftiger, weil er den geschäftsrelevanten Schritt misst.
Was ist ein guter CPL?
Das hängt vom Auftragswert ab. Bei einem Auftrag, der mehrere tausend Euro einbringt, kann ein CPL von 50 oder 100 Euro hervorragend sein; bei kleinen Margen ist derselbe Wert zu teuer. Setzen Sie den CPL immer ins Verhältnis zu Abschlussquote und Kundenwert.
Wie kann ich meinen CPL senken?
Über bessere Landingpages mit klarer Conversion-Optimierung, präziseres Targeting und das Ausschließen unpassender Suchbegriffe. Auch ein einfacheres Formular und schnellere Ladezeiten erhöhen die Conversion-Rate, sodass dasselbe Budget mehr Anfragen erzeugt und der CPL sinkt — ohne dass Sie die Lead-Qualität opfern.
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