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Jan Philipps – Freelancer für SEO, SEA, Google Ads & Webdesign

Glossar · Kosten & Kennzahlen

CPM — Cost per Mille

Kosten pro 1.000 Einblendungen Ihrer Anzeige.

Was bedeutet CPM?

CPM steht für „Cost per Mille" — die Kosten für 1.000 Einblendungen (Impressionen) einer Anzeige. „Mille" ist lateinisch für tausend.

CPM ist vor allem bei Reichweiten- und Bekanntheits-Kampagnen relevant (z. B. Social Ads), wo es ums Gesehen-werden geht. Bei Anfragen-Kampagnen schaut man eher auf CPL und CPA.

Beim CPM zahlen Sie für Sichtbarkeit, nicht für Reaktionen: Abgerechnet werden 1.000 Auslieferungen der Anzeige, unabhängig davon, ob jemand klickt. Dieses Modell ist typisch für Branding-Kampagnen auf Plattformen wie Meta, YouTube oder im Display-Netzwerk, wo es darum geht, eine Marke bei einer breiten Zielgruppe bekannt zu machen. Der CPM hängt stark von der Zielgruppe ab — schmale, stark umworbene Zielgruppen treiben den Tausenderkontaktpreis nach oben.

Der häufigste Fehler ist, den CPM mit Erfolg gleichzusetzen. Ein niedriger CPM bedeutet nur günstige Reichweite, nicht zwangsläufig Wirkung — die Anzeige kann millionenfach ausgeliefert werden, ohne ein einziges Geschäft anzustoßen. Bei direkt erfolgsorientierten Kampagnen ist deshalb der CPL oder CPA die relevantere Kennzahl. Der CPM eignet sich, um die Effizienz der Auslieferung zu beurteilen, nicht den geschäftlichen Ertrag.

Häufige Fragen zu CPM

Wann ist CPM sinnvoller als CPC?
CPM lohnt sich bei Reichweiten- und Bekanntheitszielen, bei denen es ums Gesehen-werden geht, etwa beim Markenaufbau. CPC passt besser, wenn Sie konkrete Klicks und Reaktionen wollen. Viele Plattformen rechnen ohnehin intern über CPM ab und weisen den effektiven CPC nur zum Vergleich aus.
Was ist ein guter CPM?
Das schwankt stark nach Plattform, Zielgruppe und Saison. Breite Zielgruppen sind günstig, eng umworbene Nischen oder das Weihnachtsgeschäft teuer. Ein niedriger CPM allein sagt aber wenig aus — entscheidend ist, ob die erreichten Menschen zur Zielgruppe gehören und die Botschaft wirkt.
Bedeutet ein hoher CPM, dass die Kampagne schlecht läuft?
Nicht unbedingt. Ein hoher CPM kann auf eine wertvolle, eng definierte Zielgruppe hindeuten, die schwerer zu erreichen ist. Beurteilen Sie den CPM immer im Zusammenhang mit dem Ziel: Bei Branding zählt die Qualität der Reichweite, bei Anfragen ohnehin eher CPL und CPA.
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