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Jan Philipps – Freelancer für SEO, SEA, Google Ads & Webdesign

Glossar · Kosten & Kennzahlen

CPC — Cost per Click

Kosten pro Klick — was Sie zahlen, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt.

Was bedeutet CPC?

CPC steht für „Cost per Click", also die Kosten pro Klick auf eine Anzeige. Sie zahlen nur, wenn jemand tatsächlich klickt — nicht fürs bloße Anzeigen.

Beispiel: Bei einem CPC von 1,20 € kostet jeder Klick 1,20 €. Bei 100 Klicks zahlen Sie also 120 €. Wie hoch der CPC ist, hängt vom Wettbewerb um das Keyword und von der Qualität Ihrer Anzeige ab — ein guter Qualitätsfaktor senkt den Preis.

Der CPC ist bei Google Ads in der Regel kein fester Preis, sondern das Ergebnis einer Auktion: Mehrere Anbieter konkurrieren um dieselbe Anzeigenposition, und der tatsächlich gezahlte Klickpreis hängt vom Gebot der Konkurrenz und Ihrem Qualitätsfaktor ab. Oft zahlen Sie weniger als Ihr Maximalgebot. Stark umkämpfte Keywords, etwa im Recht- oder Versicherungsbereich, treiben den CPC nach oben, während Nischenbegriffe günstig bleiben.

Der häufigste Denkfehler ist, den CPC isoliert zu betrachten und einen niedrigen Klickpreis automatisch für gut zu halten. Entscheidend ist, was nach dem Klick passiert: Ein günstiger Klick ohne Anfrage ist teurer als ein teurer Klick, der zum Auftrag führt. Deshalb gehört der CPC immer in Verbindung mit CPL und CPA betrachtet — er beschreibt nur den Einstiegspreis, nicht die Wirtschaftlichkeit.

Häufige Fragen zu CPC

Wie senke ich meinen CPC bei Google Ads?
Der wirksamste Hebel ist der Qualitätsfaktor: relevantere Anzeigen, passende Keywords und eine gute Landingpage senken den Klickpreis. Außerdem helfen ausschließende Keywords gegen unpassende Klicks, präziseres Targeting und eine bessere Klickrate. Ein höherer Qualitätsfaktor verschafft bessere Positionen zu geringeren Kosten.
Was ist ein guter CPC?
Das hängt stark von Branche und Wettbewerb ab — pauschale Werte sind irreführend. Stark umkämpfte Begriffe kosten mehrere Euro pro Klick, Nischen-Keywords nur Cent. Wichtiger als der reine CPC ist, ob der Klick am Ende zu einer profitablen Anfrage führt, also der CPL und CPA stimmen.
Zahle ich den CPC auch, wenn niemand kauft?
Ja, der CPC fällt für jeden Klick an, unabhängig davon, ob daraus eine Anfrage oder ein Kauf wird. Genau deshalb ist es wichtig, dass Landingpage und Angebot überzeugen. Sonst zahlen Sie für Klicks, die nichts einbringen, und der CPA steigt entsprechend.
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