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Jan Philipps – Freelancer für SEO, SEA, Google Ads & Webdesign

Glossar · Webdesign

UI-Design — User Interface Design

Die visuelle Gestaltung der Oberfläche — Farben, Schriften, Buttons und Abstände.

Was bedeutet UI-Design?

UI-Design („User Interface Design") ist die konkrete visuelle Gestaltung der Benutzeroberfläche: Farben, Typografie, Buttons, Icons, Abstände und das Zusammenspiel aller sichtbaren Elemente.

Während UX-Design den Weg plant, gestaltet UI-Design das Aussehen. Beide gehören zusammen: Eine schöne Oberfläche (UI) nützt wenig, wenn die Bedienung (UX) hakt — und umgekehrt.

UI-Design arbeitet mit konkreten Bausteinen: einem Farbsystem mit ausreichendem Kontrast, einer typografischen Hierarchie, die Wichtiges hervorhebt, sowie einheitlichen Abständen und Komponenten. Oft entsteht daraus ein Design-System oder eine Komponentenbibliothek, damit Buttons, Karten und Formulare über die ganze Seite gleich aussehen und sich gleich verhalten. Diese Konsistenz reduziert die kognitive Last: Nutzer müssen Bedienmuster nur einmal lernen.

Für Ergebnisse zählt UI, weil visuelle Klarheit Aufmerksamkeit lenkt — ein farblich abgesetzter Call-to-Action wird schlicht häufiger geklickt. Ein verbreiteter Fehler ist, jedes Element gleichermaßen betonen zu wollen; wenn alles schreit, fällt nichts auf. Abzugrenzen ist UI vom Branding, das Logo und Markenidentität festlegt, und vom UX-Design, das die Abläufe plant. UI übersetzt beides in eine konkrete, klickbare Oberfläche.

Häufige Fragen zu UI-Design

Ist UI-Design dasselbe wie Grafikdesign?
Nicht ganz. Grafikdesign gestaltet oft statische Medien wie Flyer oder Logos. UI-Design gestaltet interaktive Oberflächen, die auf Klicks, Eingaben und unterschiedliche Bildschirmgrößen reagieren müssen. Es berücksichtigt Zustände wie Hover oder Fehlermeldungen und arbeitet eng mit Technik und UX zusammen.
Warum sollten Buttons und Farben einheitlich sein?
Einheitlichkeit schafft Vertrauen und Orientierung. Wenn jeder Button gleich aussieht und sich gleich verhält, erkennen Nutzer Aktionen sofort, ohne nachzudenken. Uneinheitliche Oberflächen wirken unprofessionell und erhöhen die Unsicherheit beim Klicken. Ein konsistentes UI senkt damit Reibung und unterstützt direkt die Conversion.
Wie viele Farben sollte ein UI haben?
Weniger ist meist mehr. Üblich sind eine oder zwei Hauptfarben, eine deutlich abgesetzte Akzentfarbe für Aktionen sowie neutrale Töne für Text und Flächen. Zu viele Farben verwässern die Hierarchie und nehmen dem Call-to-Action seine Signalwirkung. Wichtig ist außerdem ausreichender Kontrast für gute Lesbarkeit.
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