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Jan Philipps – Freelancer für SEO, SEA, Google Ads & Webdesign

Glossar · BWL & Finanzen

Fixkosten

Kosten, die unabhängig von der Verkaufsmenge anfallen (z. B. Miete).

Was bedeutet Fixkosten?

Fixkosten fallen immer an — egal, wie viel Sie verkaufen. Typisch sind Miete, Versicherungen, Software-Abos oder Gehälter.

Sie stehen im Gegensatz zu den variablen Kosten. Je mehr Sie verkaufen, desto besser verteilen sich die Fixkosten auf die einzelnen Produkte — die Stückkosten sinken.

Die Trennung in fix und variabel ist nie ganz absolut, sondern hängt vom Zeithorizont ab. Kurzfristig ist die Miete fix, langfristig lässt sich auch ein Mietvertrag ändern. Ebenso gibt es Mischformen wie Telefonkosten mit Grundgebühr und nutzungsabhängigem Anteil. Für die Steuerung von Werbung genügt meist die kurzfristige Sicht: Fixkosten laufen unabhängig vom nächsten Verkauf weiter und müssen erst einmal verdient werden.

Im Marketing ist die zentrale Wirkung der Fixkostendegression. Da die Fixkosten gleich bleiben, sinken die Stückkosten mit steigender Menge, weil sie sich auf mehr Verkäufe verteilen. Genau das macht Wachstum durch Werbung attraktiv. Ein verbreiteter Fehler ist jedoch, Fixkosten als unveränderlich hinzunehmen. Sie zu prüfen und zu senken verbessert das Ergebnis oft zuverlässiger als jede zusätzliche Kampagne.

Häufige Fragen zu Fixkosten

Was sind typische Fixkosten?
Dazu zählen Miete, Versicherungen, Software-Abonnements, feste Gehälter und Leasingraten. Sie fallen unabhängig davon an, ob Sie viel oder wenig verkaufen. Charakteristisch ist, dass sich ihre Höhe nicht mit der Verkaufsmenge verändert, zumindest nicht kurzfristig.
Wie wirken sich Fixkosten auf den Gewinn aus?
Fixkosten müssen durch die Summe der Deckungsbeiträge gedeckt werden, bevor Gewinn entsteht. Je mehr Sie verkaufen, desto besser verteilen sie sich auf die einzelnen Einheiten und desto niedriger werden die Stückkosten. Das nennt man Fixkostendegression.
Was ist der Unterschied zu variablen Kosten?
Fixkosten bleiben unabhängig von der Menge konstant, variable Kosten steigen mit jeder verkauften Einheit. Miete ist fix, der Materialeinkauf pro Produkt variabel. Diese Unterscheidung ist die Grundlage, um Deckungsbeitrag und rentables Werbebudget korrekt zu berechnen.
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